Vier Etappen bis zur Partnerstadt

Neunkirchen. Gegen 12.30 Uhr wurde es langsam ernst. Die letzten Rucksäcke und Getränkevorräte wurden im Begleitfahrzeug verstaut. Es wird auf den 511 Kilometern, die vor den zwölf Radfahrern liegen, immer in der Nähe sein. Ziel des sportlichen Teams ist die Partnerstadt Neunkirchens, Mantes-La-Ville. Die Idee zu dieser Tour hatten Bürgermeister Jörg Aumann und Elmar Gleich

Neunkirchen. Gegen 12.30 Uhr wurde es langsam ernst. Die letzten Rucksäcke und Getränkevorräte wurden im Begleitfahrzeug verstaut. Es wird auf den 511 Kilometern, die vor den zwölf Radfahrern liegen, immer in der Nähe sein. Ziel des sportlichen Teams ist die Partnerstadt Neunkirchens, Mantes-La-Ville. Die Idee zu dieser Tour hatten Bürgermeister Jörg Aumann und Elmar Gleich. "Wir haben dann einen Aufruf gestartet und Menschen gesucht, die mitradeln wollen", blickt der Bürgermeister zurück. Die Resonanz auf den Aufruf sei enorm gewesen.

Vier Etappen bis zum Ziel

Zur Verabschiedung der bunt gemischten Truppe am Rathaus schaute auch Oberbürgermeister Jürgen Fried vorbei. Er verteilte Käppis an die Radfahrer, die auch gleich anprobiert wurden. Gegen Sonne musste sie gestern allerdings nicht schützen, dafür aber vor den Regentropfen, die vom grauen Himmel fielen. "Besser so ein Wetter als 30 Grad" hieß es unter den Radfahrern, die nicht nur das Wetter, sondern auch die Strecke, die vor ihnen liegt, sportlich nahmen.

Die 511 Kilometer bis nach Mantes-La-Ville hat sich die Truppe in vier Etappen aufgeteilt. Gestern wurden zunächst 87 Kilometer bis nach Metz zurückgelegt. Heute geht's weiter bis nach Châlons-en-Champagne. Etappe drei endet in Villers-Cotterêts und nach Etappe vier erreichen die Radfahrer schließlich Neunkirchens Partnerstadt.

Dort werden die Radfahrer am Wochenende auch die Bürgermeisterin von Mantes-La-Ville treffen. "Mit geballtem männlichen Charme könnt ihr sie vielleicht dazu bringen, sich wieder stärker für Neunkirchen zu engagieren", gab Fried den Radfahrern mit auf den Weg.

Bei elf Männer und nur einer Frau fällt die Frauenquote im Team ziemlich gering aus. Doch könnte es sein, dass am Ende gar die Dame munter vorneweg fährt, denn Sabine Busch ist keine Geringere als die Sportlerin des Jahres in Neunkirchen. evy