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Viele putzige Tierbabys haben in Neunkirchen das Licht der Welt erblickt

Tierischer Nachwuchs : Kinderstube im Zoo wird immer voller

Viele putzige Tierbabys haben in Neunkirchen das Licht der Welt erblickt. Nachwuchs der Schneeleoparden lässt noch auf sich warten.

Die Webcam des Neunkircher Zoos bringt es an den Tag: Schneeleopardin Luisa hat ihren Nachwuchs noch nicht bekommen. Zumindest nicht bis Ostermontagmorgen. Denn die Wurfbox ist leer. Ganz leer. Das hatte Zoodirektor Norbert Fritsch beim Besuch der Saarbrücker Zeitung erklärt. Luisa ist in der Nähe – allerdings hält sie sich momentan noch lieber im Freibereich auf als in der Wurfbox. Aber alleine. Kindsvater Sagar kommt dort nicht hin. Der hat dafür das restliche große Gehege des Zoos für sich. Wo man ihn – wenn man denn Glück hat – auch über zwei Webcams beobachten kann, die der Zoo installiert hat. Und auch, was die Steinkäuze so getrieben haben, lässt sich hautnah im Internet verfolgen. Hier kann man zu Hause am Bildschirm beobachten, wie die Tiere schlüpfen. Denn zurzeit wird gebrütet. Während es in der Falknerei des Zoos auch wie alle Jahre bei Eulen, Adlern und all den anderen gefiederten Schönheiten Junge gibt oder noch geben wird, kommt den Steinkäuzen eine ganz besondere Bedeutung zu. Seit zwei Jahren sind sie im Wiederansiedlungsprogramm. Auch die Jungen werden jetzt für die Landschaft der Industriekultur Nord ausgewildert werden. „Das ist schon ein schöner Erfolg“, freut‘s Zoodirektor Norbert Fritsch.

Aber auch im übrigen Zoo ist man keineswegs müde. Anfang April, am 2. um genau zu sein, sind acht grüne Baumeidechsen geschlüpft. Die Legewachteln haben sich gleich 28 Mal vermehrt, Die Kaninchen – Deutsche Großsilber – haben elf Mal Nachwuchs bekommen (am 21. März). Außerdem haben Sarakul-Schäfchen bereits das Licht der Welt erblickt. Auch ein Ouessant-Schaf ist schon geboren. Dazu kommen kleine Ziegen. Und auch die exotische Rasse der schwarzen Hühner, der Ajam chemani, hat sich bereits fünffach vermehrt. „Die legen noch weiter“, erzählt Fritsch. Ausgebrütet werden die Eier allerdings in den Brutkästen des Zoos. Nachtreiher, Störche, Antilope und Suka-Hirsche sind wohl in froher Erwartung. Eher unwahrscheinlich sei der Nachwuchs in diesem Jahr hingegen bei den Yaks. Und Hyäne Kati würde zwar ganz gern Kinder bekommen, ist aber zu alt dafür. „Die kann das nicht mehr, das ist zu gefährlich“, erklärt Zoodirektor Fritsch mit Bedauern.

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Der Legende nach bringt der Storch den Menschen auf der Erde die Babys. Diese beiden Tiere erwarten allerdings selbst gerade Nachwuchs. Foto: Zoo Neunkirchen
Fellknäuel unter sich. Auch die Kaninchen der Rasse Deutscher Großsilber haben süßen Nachwuchs bekommen. Foto: Zoo Neunkirchen
Auch die Erdmännchen freuen sich über Nachwuchs. Noch traut sich das Jungtier nicht so recht von Mama und Papa weg. Foto: Zoo Neunkirchen
Wer schaut denn da so skeptisch? Dieser Thüringer Waldziege scheint die Kamera noch leichtes Unbehagen zu bereiten. Foto: Zoo Neunkirchen
Drei auf einen Streich: Ob sich diese Thüringer Waldziegen extra für das Foto so in Reih und Glied gestellt haben? Foto: Zoo Neunkirchen

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