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Viel Geld fließt in den Brandschutz

Viel Geld fließt in den Brandschutz

Mit dem Haushalt beschäftigte sich der Ortsrat Wellesweiler. Rund 600 000 Euro werden in Maßnahmen im Ort investiert.

Es war der Haushalt 2017, der den Ortsrat Wellesweiler bei seiner jüngsten Sitzung hauptsächlich beschäftigte. Informiert wurden die Damen und Herren von einem Dreiergespann aus dem Neunkircher Rathaus, wobei Kämmerer Klaus Herrmann erwartungsgemäß den größten Part übernahm. Die Gesamtsumme aller Investitionen für Wellesweiler beträgt 600 000 Euro, wobei "zu dieser Summe noch einige nicht-investive Maßnahmen bei der Unterhaltung, insbesondere im Straßen- und Gehwegausbau, hinzukommen".

Zu den wichtigsten investiven Maßnahmen zählt der Abriss des Gasthauses "Twenty" für 40 000 Euro. Damit entspricht die Verwaltung dem Wunsch der SPD- und CDU-Ortsratsfraktionen, auf deren gemeinsamer Prioritätenliste dieser Punkt ganz oben stand. Viel Geld fließt 2017 und den Folgejahren in die Grundschule Wellesweiler: Für 316 000 Euro wird das Brandschutzkonzept im Schulgebäude und der Sporthalle realisiert. Wobei das "hauptsächlich die Türen betrifft", erklärte Eckhard Straßburger vom Amt für Gebäudewirtschaft. Nächstes Jahr will man dann für 100 000 Euro den Hallenboden erneuern, 2019 sind noch einmal 50 000 Euro für energetische Maßnahmen vorgesehen. Für eine neue Heizung und den Schornstein der Friedhofshalle werden im Haushalt 20 000 Euro eingestellt. 80 000 Euro bekommt die Kita, wo sich Personal und Eltern schon auf die neuen Parkplätze vorm Haus freuen.

Schelte gab es diesmal keine für den Kämmerer der Kreisstadt: "Wir können zufrieden sein, es wurde viel vom Forderungskatalog umgesetzt", äußerte Ralf Günder (SPD).

Kritik gewohnt ist auch Peter Städtler, Leiter der Tiefbauabteilung. Zu schaffen machte ihm in den letzten Tagen die unplanmäßige Baustelle samt Ampelanlage in der Krummeck, die wegen einer undichten Gasleitung von der KEW eingerichtet werden musste. Dumm nur, dass damit die Umleitungsstrecke der Rombachstraße betroffen war, deren Sperrung die Abteilung von langer Hand geplant hatte. Klar, dass da im Stau viel gemeckert wurde. Aber bei Gas ist nun mal Gefahr im Verzug, zeigte Axel-Walter Birtel (CDU) vollstes Verständnis.