Unkraut ärgert Anwohner

Wiebelskirchen. Gartenfreunde haben zu dieser Jahreszeit alle Hände voll zu tun, wenn sie dem Wuchs von Unkraut in der heimischen Grünanlage Herr werden wollen. Nicht nur dort breitet sich Unkraut in diesen Tagen, begünstigt durch die feuchtwarme Wetterlage der letzten Wochen, besonders gut aus. Auch Straßenrinnen und Asphaltrisse werden von den unerwünschten Grünpflanzen überwuchert

Wiebelskirchen. Gartenfreunde haben zu dieser Jahreszeit alle Hände voll zu tun, wenn sie dem Wuchs von Unkraut in der heimischen Grünanlage Herr werden wollen. Nicht nur dort breitet sich Unkraut in diesen Tagen, begünstigt durch die feuchtwarme Wetterlage der letzten Wochen, besonders gut aus. Auch Straßenrinnen und Asphaltrisse werden von den unerwünschten Grünpflanzen überwuchert. Gerhard Hutzel aus Wiebelskirchen machte die SZ darauf aufmerksam, dass in seinem Heimatort in letzter Zeit zahlreiche Straßen von diesem Bewuchs betroffen seien, eine Entfernung durch die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs jedoch nicht erfolge. "Den Hauseigentümern kann man keine Nachlässigkeit vorwerfen. Sie zahlen eine Straßenreinigungsgebühr und haben ein Recht darauf, dass die Stadt die Straßenrinnen vom Unkraut befreit." Als die Anwohner noch dafür Sorge tragen mussten, dass sich keine Pflanzen in den Rinnen festsetzten, sei eine Verunreinigung in diesem Ausmaß nicht zu beobachten gewesen. "Mittlerweile gibt es allerdings auch Straßen, in denen der Verkehr so stark ist, dass es viel zu gefährlich wäre, das Unkraut selbst zu beseitigen." Karl-Josef Scheer, Leiter des Betriebshofes in Neunkirchen bestätigte auf Anfrage der SZ, dass es die Aufgabe der Stadt ist, diesen Wildwuchs zu entfernen. "Die Straßen werden regelmäßig mit Kehrautos gereinigt. Es bleibt aber nicht aus, dass es immer wieder Stellen gibt, die wir nicht erreichen und in denen sich das Unkraut dann besser ausbreiten kann." Gründe dafür seien zum Beispiel die unterschiedliche Beschaffenheit der Straßen sowie Frostschäden im Straßenbelag. Auch parkende Autos müssten bei der Reinigung umfahren werden. Eine lückenlose Säuberung könne daher nicht erfolgen. Dennoch sei eine Überwucherung der Straßenrinnen natürlich nicht im Interesse des Bauhofs. Scheer sich deshalb der Sache annehmen und dafür sorgen, dass die betroffenen Straßen in Wiebelskirchen vom Unkraut befreit werden. Den Tipp für den Artikel bekamen wir von SZ-Leser-Reporter Gerhard Hutzel aus Wiebelskirchen. Wenn Sie auch Spannendes zu erzählen und Fotos gemacht haben, wenden Sie sich per SMS/Fax, MMS mit Foto an Tel. (0681) 595 98 00 oder per E-Mail an leser-reporter@sol.de