| 20:14 Uhr

Ortsrat
Münchwieser Weihnachtsbaum nach Neunkirchen verschleppt

Hangard. Der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies sprach in seiner letzten Sitzung des Jahres über Bebauungspläne und Weihnachtsbäume.

Auf der letzten Ortsratssitzung der Gemeinden Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies für 2018 standen der Bebauungsplan für die Gemarkung „Eckersberg“ sowie die 16. Teiländerung des Flächennutzungsplans im Bereich „Östlich des Plättchesdohle“ im Mittelpunkt der Tagesordnung. Anlass für die Beratung sind die Expansionspläne der ansässigen Firma Wolfanger Umweltservice, die für die Erweiterung ihrer Gebäude mehr Fläche benötigt. Jörg Lauer, Abteilungsleiter der Stadtplanung Neunkirchen, stellte den Ortsratsmitgliedern die Anfrage vor und erläuterte die anstehenden Maßnahmen. Planungsrechtliche Voraussetzung für einen Bebauungsplan ist ein Aufstellungsbeschluss. Dieser wurde einstimmig beschlossen. Ebenso die mit dem Bebauungsplan einhergehende Teiländerung des Flächennutzungsplans.


Damit die Ratsmitglieder mehr Planungssicherheit für die anstehenden Sitzungstermine in 2019 bekommen, wurde einstimmig verabschiedet, die Sitzungen immer dienstags, ab 17.30 Uhr, abzuhalten. Ortsvorsteher Rolf Altpeter gab in dem Zusammenhang auch die Vereinstermine für das kommende Jahr bekannt. Altpeter informierte darüber, dass 2018 von Januar bis November 38 Anfragen bei ihm eingingen, die allesamt beantwortet wurden. Karl Jung, CDU, informierte über die erfolgreiche Weinprobe in Hangard mit der Partnergemeinde Enchenberg. Jung teilte weiterhin mit, dass der Partnerschaftsverein die Dorfentwicklung mit 100 Euro für die Gestaltung des Enchenbergplatz unterstützt hat.

In der Mitteilungsrunde stellt Peter Müller, SPD, die Frage nach dem Grund des Baustillstands an der Heizungsanlage im Feuerwehrgerätehaus. Altpeter begründete dies mit unverhofft bei den Bauarbeiten aufgetauchten Elektroleitungen und der Neuverlegung einer Gasleitung, damit die Heizung des Gerätehauses künftig unabhängig von der Anlage in der Sport- und Kulturhalle funktioniere. Evi Hans, SPD, regte an, für alle Gemeindeteile je einen Defibrillator anzuschaffen und an einer zentralen Stelle in den Gemeinden anzubringen. Laut Hans wird Bürgermeister Aumann prüfen, ob die Stadt die Anschaffung bezuschussen kann. Hans regte weiter an, die Einwohner der Gemeinden, besonders die älteren Bürger, in der Handhabung der Geräte einzuweisen.



Altpeter informierte den Ortsrat, dass alle Aufgaben erledigt wurden: Hangard hat eine zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung bekommen, der Zustand der Bordsteine in der Friedhofstraße in Münchwies wurde in Ordnung gebracht, die Risse im Straßenbelag der Käthe-Kollwitz-Straße wurden beseitigt, so dass die Stolperfalle am neuen Geländer des Dorfplatzes in Münchwies keine ist  und dass ein Bürger den Grenzstein an seinem Grundstück vermisst. Dieser sei bei den Straßenbelagsarbeiten entweder zugeschüttet oder entfernt worden. Altpeter sagt zu, dies prüfen zu lassen.

Eine Kuriosität gab es zum Schluss der Sitzung zu vermelden: Der gesponserte Weihnachtsbaum, der in Münchwies aufgestellt werden sollte, landete mysteriöserweise in der Stadt Neunkirchen. Auch um den Standort des Weihnachtsbaums in Hangard gab es Irritationen. Im Moment steht dieser am neuen Festplatz vor der KiTa. Doch sollte er am beleuchteten Brunnen stehen. Niemand wusste so genau, warum dies der Fall war. Der Ortsrat beschloss fürs kommende Jahr, dass der Baum auf jeden Fall wieder am Brunnen aufgestellt wird. Sollten sich Initiativen finden, die einen Weihnachtsbaum am Festplatz aufstellen, so wird dies vom Ortsrat begrüßt.