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Überstunden im Pokal waren „gute Laufeinheit“ für die Borussia

Überstunden im Pokal waren „gute Laufeinheit“ für die Borussia

Nicht der 1. FC Saarbrücken , nicht die SV Elversberg und auch nicht der FC Homburg waren es, die Fußball-Oberligist Borussia Neunkirchen am Mittwochabend im Saarlandpokal ins Straucheln brachten. Es war der von Ex-Borusse Thorsten Dawo trainierte Bezirksligist SV Heckendalheim auf dem Ommersheimer Hartplatz.

Erst in der Verlängerung setzte sich die vier Klassen höher eingestufte Borussia mit 4:1 (1:0, 1:1) durch. An diesem Sonntag ist Neunkirchen um 15 Uhr bei der TSG Pfeddersheim zu Gast.

"Das war eine gute Laufeinheit. Wir haben genug Zeit zur Regeneration und werden am Sonntag topfit auf dem Platz stehen", sagte Borussias Trainer Daniel Paulus angesichts der 120 Spielminuten, die sich seine Spieler eingebrockt hatten. "Nach dem Gegentor war es eine klare Sache. Wir haben unser Laufpensum plötzlich um 60 Prozent erhöht und kamen zu Chancen, die der gegnerische Torwart aber vereitelt hat", fasste Paulus das Spiel zusammen: "Bis zum 1:1 waren wir jedoch viel zu behäbig, nicht aggressiv genug und haben die Gegebenheiten mit dem wehrhaften Gegner auf einem Hartplatz erst danach angenommen. Mit dem, was wir im Anschluss gezeigt haben, bin ich aber zufrieden."

Andy Steis war es, der Neunkirchen in der 22. Minute in Führung schoss. Heckendalheims Kapitän Johannes Neupert markierte mit einem 20-Meter-Tor den 1:1-Ausgleich (56.). In der Verlängerung sorgten schließlich Borussias Andreas Haas (100.), Mefail Kadrija (113.) und Levan Iashvili (116.) für den Endstand.

Nach zuletzt zwei Niederlagen muss sich die Borussia laut Trainer Paulus in der Liga "noch mal straffen. Pfeddersheim hat eine total kompakte Mannschaft", weiß er und gibt die Marschrichtung vor: "Wir müssen aus einer stabilen Grundordnung heraus spielen, total aggressiv sein und ein ordentliches Umschaltspiel auf den Platz bringen."