Neujahrsempfang der CDU Neunkirchen Hans bezieht Stellung zu lokalen Themen

Neunkirchen · Beim hybriden Neujahrsempfang befragten 16 Vertreterinnen und Vertreter der CDU aus dem Landkreis Neunkirchen Ministerpräsident Tobias Hans zu lokalen und regionalen Projekten sowie zum Wahlprogramm der CDU Saar.

 Mehr als 240 Mitglieder des CDU-Kreisverbands hatten sich zum hybriden Start ins Wahljahr 2022 angemeldet.

Mehr als 240 Mitglieder des CDU-Kreisverbands hatten sich zum hybriden Start ins Wahljahr 2022 angemeldet.

Foto: Roland Theis

Mehr als 240 Mitglieder des CDU-Kreisverbands hatten sich zum hybriden Start ins Wahljahr 2022 angemeldet und folgten in einer kurzweiligen Veranstaltung den insgesamt 16 Vertreterinnen und Vertretern der CDU aus dem Landkreis Neunkirchen, die Ministerpräsidenten Tobias Hans zu lokalen und regionalen Projekten im Kreis sowie zum Wahlprogramm der CDU Saar befragten. „Politik funktioniert nur im Interesse der Bürger, wenn die lokale Ebene und das Land gut zusammenarbeiten. Daher war es uns wichtig, dass die Anliegen der Städte und Gemeinden im Mittelpunkt unseres Starts ins Wahljahr stehen.“ So CDU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Roland Theis.

Und so kamen zahlreiche Themen zur Sprache, zu denen Hans Stellung bezog. Vom Kita-Ausbau über die Sportstätten im Kreis, die bauliche Situation der Grundschulen, dem Mangel an Bauplätzen im ländlichen Raum sowie die Aufwertung  der Dorfzentren und die touristische Erschließung des Kreises Neunkirchen. „Wir vertreten die Interessen der Menschen im Landkreis, und das ist immer sehr konkret. Es ist daher wichtig zu sehen, dass Tobias Hans die Themen im Kreis voll auf dem Schirm hat“, so Theis.

Hans hob hervor, dass die von ihm geführte Landesregierung die Interessen des ländlichen Raums im Blick habe. „Wir wollen dafür sorgen, dass es wieder mehr Bauplätze dort gibt, wo die Menschen diese tatsächlich wollen. Dabei steht bislang das SPD-geführte Umweltministerium auf der Bremse“, so Hans. Hans ging auf die Initiative der CDU im Kreis Neunkirchen zu sicheren Schulwegen ein: „Ich unterstütze die einfachere Ausweisung von Zebrastreifen und alle Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit für Schulkinder und andere besonders gefährdete Gruppen führen. Da kann und muss das Landesverkehrsministerium mehr tun.“ Auch bei überregionalen Themen bezog Hans Position beispielsweise zu einer Initiative des saarländischen Justizministeriums zur dauerhaften Speicherung von Verurteilungen wegen sexueller Gewalt zum Nachteil von Kindern im erweiterten Führungszeugnis. „Für uns kommt Opferschutz vor Täterschutz. Und gerade für Menschen, die sich an Kindern vergriffen haben, gibt es kein Recht auf Vergessen. Die Sicherheit unserer Kinder hat für mich Vorrang vor dem Datenschutz der Täter!“