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Tennis-Damen des Tus Neunkirchen verpassen das gesetzte Ziel nur knapp

Tennis : Dritter Platz in Tabelle ohne Wertung

Am Ende der Oberliga-Saison verpassen die Tennis-Damen des TuS Neunkirchen das gesetzte Ziel nur knapp.

Die Tennis-Damen des TuS Neunkirchen haben die Oberliga-Saison auf dem dritten Tabellenplatz beendet. Am letzten Doppelspieltag der Runde hatte es zunächst am Samstag eine 7:14-Niederlage beim Vize-Meister TC Ludwigshafen-Oppau II gegeben. Am Sonntag folgte dann noch zum Abschluss gegen die auf Rang sieben platzierte SG WMA Nordsaar ein deutlicher 19:2-Heimerfolg. Am Ende hatte in der Tabelle, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht gewertet wird, BASF TC Ludwigshafen II mit 14:0 Punkten vor dem TC Ludwigshafen-Oppau II (12:2 Zähler) sowie dem TuS Neunkirchen (8:6) die Nase vorn. In diesem Jahr war wegen der Pandemie die Teilnahme am Spielbetrieb freiwillig – es gibt keine Auf- und Absteiger.

„Am Samstag war es für uns schon richtig unglücklich gelaufen“, blickt Neunkirchens Spitzenspielerin Sarah Müller auf das 7:14 in Ludwigshafen-Oppau zurück. Sie selbst hätte im Einzel keinen guten Tag erwischt. Diese Einschätzung drückte sich auch im Ergebnis von 2:6 und 3:6 gegen Dana Heimen aus. Weitere Neunkircher Niederlagen mussten Marie Weckerle, Sofie Schwenkreis sowie Jennifer Rieß hinnehmen. Siege gab es für Sarah Blum und Margaux Tulet-Jost. Somit lagen die Gastgeberinnen nach den Einzeln mit 8:4 in Führung. Im Doppel folgten dann für Müller/Weckerle und Schwenkreis/Blum zwei knappe Niederlagen.

Das Duo Rieß/Tulet-Jost gewann zwar sein Doppel, doch dies änderte nichts mehr an der Gesamtniederlage der Saarländerinnen. Ein ganz anderes Bild präsentierte sich dann den Neunkircher Anhängern einen Tag später im Derby gegen Nordsaar. Dabei ließ der Tabellendritte von Beginn an keinerlei Zweifel am späteren Sieger aufkommen. Die einzige Niederlage kassierte Hanna Müller beim 3:6 und 3:6 gegen Viktoria Heckmann. Für den TuS Neunkirchen siegten Sarah Müller, Aiva Schmitz, Blum, Rieß und Stella Schmitz. Im Doppel folgten dann noch Erfolge für Sarah Müller/Aiva Schmitz, Blum/Stella Schmitz und Rieß/Hanna Müller.

„‚Unser Ziel hatte ursprünglich gelautet, noch Rang zwei zu belegen. Letztlich dürfen wir aber unter den gegebenen Umständen auch mit dem dritten Tabellenplatz zufrieden sein. Man darf ja nicht vergessen, dass die beiden vor uns platzierten Mannschaften teilweise mit ihrem Zweitbundesliga-Team gespielt haben“, meint Müller umnd ergänzt: „Es war dieses Mal nicht der gewohnte Druck vorhanden und man konnte auch Nachwuchsspielerinnen zum Einsatz bringen, um ihnen die nötige Spielpraxis zu verschaffen. Auf jeden Fall war es wichtig, trotz Corona auch gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Platz stehen zu können.“

Die Neunkircher Spitzenspielerin will in der kommenden Zeit an DTB-Einladungsturnieren teilnehmen. Sollten im September die Deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen trotz Corona stattfinden können, ist auch dort die Teilnahme von Müller fest eingeplant. International spiele sich derzeit dagegen noch nicht sehr viel ab. Und wie es für das große saarländische Nachwuchstalent in Sachen Teamteilnahme in der kommenden Saison weitergeht, müsse erst noch geklärt werden. „Langfristig ist natürlich die Bundesliga mein Ziel“, betont Müller.