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Straßensanierung in Wiebelskirchen geht weiter

Ortsrat : Weiter geht’s mit der Straßensanierung

In der zweiten Jahreshälfte 2021 werden Wibilostraße und Ottweilerstraße instandgesetzt. Außerdem machte der Ortsrat den Plan für die Investitionen.

In der Wiebelskircher Ortsdurchfahrt gehen die Straßensanierungsarbeiten weiter. Nach gut fünf Monaten Bauarbeiten in der Kuchenbergstraße wird der Landesbetrieb für Straßenbau im nächsten Jahr die Wibilostraße und die Ottweilerstraße von der Einmündung Festplatz bis zum Ortsausgang in Richtung Ottweiler instandsetzen. Die Arbeiten werden in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt und fünf bis sechs Monate dauern. Hierüber informierte LfS-Mitarbeiter Jochen Hahn am Dienstag den Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies. Der LfS werde die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit über weitere Einzelheiten, insbesondere zur Verkehrsregelung, informieren, kündigte Hahn an.

Wichtigstes Thema der Ortsratssitzung im Kulturhaus war der Maßnahmenkatalog des Ortsrates für das nächste Jahr, und der enthält etliche neue Forderungen, aber auch einige Überhänge aus den Vorjahren. In Wiebelskirchen stehen Sanierungsarbeiten in der Ohlenbachhalle und in der Turnhalle der Schillerschule auf der Liste ganz oben. An der Sporthalle in der Ohlenbach muss insbesondere das Dach instandgesetzt werden, in der Schulturnhalle müssen unbedingt die Umkleideräume saniert werden. Der Kinderspielplatz im Ostpreußenweg im Wohngebiet Rotenberg in Wiebelskirchen sollte schnellstmöglich hergerichtet werden, fordert der Ortsrat ebenfalls. Ortsvorsteher Rolf Altpeter von der SPD verwies darauf, dass sich hierzu vor zwei Jahren schon eine Anwohnerinitiative gegründet hat, um das Projekt voranzubringen, „und jetzt müssen auch Taten folgen“, forderte er. Das Wibilohaus in der Wiebelskircher Ortsmitte steht ebenfalls auf der Agenda des Ortsrates. Nachdem der Umbau der Toilettenanlage in den Räumen der Awo (Arbeiterwohlfahrt) abgeschlossen ist, sollte jetzt die Außenfassade saniert werden. Auch die Toilettenanlage hinter dem Gebäude und der gesamte Wibiloplatz sind nach Ansicht des Ortsrates renovierungsbedürftig. Genauso müsse eine Lösung für „Harigs Haus“ in der Martin-Luther-Straße gefunden werden, denn es könne nicht sein, dass das älteste Wohnhaus im Saarland verfällt, mahnte Altpeter.

In Hangard werde es endlich Zeit, dass die Ostertalhalle fertiggestellt und der Pirmin-Raber-Platz überarbeitet wird, fordert der Ortsrat. Zudem sei es an der Zeit, dass die Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen werden. Eine langjährige Forderung des Ortsrates ist eine Überdachung vor der Friedhofshalle in Hangard. Wichtig sei auch, dass die Arbeitsgemeinschaft Dorfentwicklung weiter unterstützt werde, meinen die Kommunalpolitiker.

In Münchwies müssen dringende Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof vorgenommen werden. Es müssen Wege instandgesetzt und an bestimmten Stellen Handläufe angebracht werden, „die für ältere Menschen sehr hilfreich wären“. Eine weitere Forderung ist die Schaffung einer Umfahrt an der Sport- und Kulturhalle, die insbesondere für Rettungsfahrzeuge ganz wichtig sei. Für die Halle müsste auch eine Erste-Hilfe-Koffer angeschafft werden und es sollten an und in der Halle immer wiederkehrende Mängel behoben werden. Ganz wichtig erscheint dem Ortsrat die Umsetzung eines Dorfentwicklungskonzeptes für Münchwies.

Insgesamt sind in dem Maßnahmenkatalog für die drei Ortsteile etwa 60 Projekte aufgelistet.

Der Volkstrauertag wird aufgrund der Corona- Gegebenheiten anders ablaufen wie gewohnt. Auf Vorschlag von Ortsvorsteher Altpeter wird die Gedenkfeier im Kulturhaus entfallen und lediglich die Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Ortsmitte im feierlichen Rahmen vorgenommen werden.