Stille Pracht zum Fest

Der Advent steht vor der Tür und damit auch die Weihnachtsmärkte. Ein Grund für die Gemeinden im Landkreis, ihre Ortskerne und öffentliche Plätze mit Lichterketten und Weihnachtsbäumen zu schmücken.

Die Städte geben sich in Sachen Weihnachtsbeleuchtung unterschiedlich spendabel. Doch ein Trend zeichnet sich bereits ab. Fast alle setzen bei glitzernden Christsternen und Tannen auf die Energie sparenden LED-Lampen.

In der Kreisstadt Neunkirchen sind die Arbeiten in vollem Gange. Auf dem Stummplatz, im Hammergraben, in der Pasteurstraße und bei den Bäumen auf dem Weihnachtsmarkt am Unteren Markt werden Lichterketten montiert. Lichtmotive gibt es am Hüttenberg bis zum Oberen Markt, auf der Bliespromenade und im Ortskern von Wiebelskirchen. Bis zum 1. Advent soll allen Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadt kündigt an, die Weihnachtsbeleuchtung bei bei Einbruch der Dunkelheit einzuschalten. Die Gesamtkosten beziffert sich auf 90 000 Euro.

In Eppelborn werden die Aufbau-Arbeiten nächste Woche beginnen, heißt es von der zuständigen Stelle im Rathaus. Bis zum 26. November sollen alle Lichterketten installiert sein. Insgesamt sind sieben Weihnachtbäume geplant, sowie eine Licht-Installation am Kreisel. Neben den klassischen Weihnachtstannen werden auch andere Bäume für das Fest herausgeputzt. Die stehen meist an zentralen Plätzen. So soll eine Buche gegenüber der Schule auf der Humes geschmückt werden. Die Gemeinde wendet rund 7000 Euro für die Montage auf.

In Illingen sollen Lichterketten und Sterne die Hauptverkehrsadern zieren. Herausgeputzt wird auch das Ortszentrum von Illingen: Der Gewerbeverein schmückt zusammen mit dem Ordnungsamt die Platanen am Werner-Woll-Platz. Die vergangen Jahre habe die Gemeinde in neue Lichterketten investiert. Möglich machten das nicht nur städtische Gelder, sondern auch die Spenden von Bürgern und Unternehmern, die sich in einem Lenkungskreis organisieren. Die Kosten liegen nach Auskunft der Stadt bei 13 000 Euro.

In der Gemeinde Merchweiler sind die Kosten dagegen noch unklar. "Wir stellen dieses Jahr nur noch drei Weihnachtsbäume auf", sagt Bauhofleiter Klaus Scheidt. Die werden vor den Rathäusern stehen. Weihnachtssterne, die über die Gassen gespannt werden, entfielen ganz. Allerdings darf sich Wemmetsweiler pünktlich zum Nikolausmarkt auf eine erleuchtete Bahnhofstraße freuen. Dort schmücken Schulkinder kleine Tannen . Auch das Rathaus soll in weihnachtlichen Farben schimmern. Erstrahlen wird die Pracht pünktlich zum Ersten Advent am 27. November.

Der Bauhof in Ottweiler kündigt an, in fast jeden Stadtteil einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Doch in der Stadt selber werden die meisten Licht-Installationen zu sehen sein, so wie auf der Wilhelm-Heinrich-Straße. Besucher sollten ab 25. November beim Schlossplatz vorbeischauen. Die Lebenshilfe Ottweiler schmückt dort den Weihnachtsmarkt mit selbstgebastelten Glaskugeln. Schiffweiler stellt seine Tannenbäume Ende November auf. Vorgesehen sind die Katholische Kirche Schiffweiler, der Welzower Platz in Heiligenwald und der Brunnen an der Ortsmitte in Stennweiler. Zum Ersten Advent wird die Beleuchtung eingeschaltet. Spiesen-Elversberg lässt sich die Beleuchtung bis zu 15 000 Euro kosten. Im Ortsteil Spiesen gibt es Lichterketten auf der Hauptstraße und am Rathaus zu sehen.

Elversberg gönnt sich auf dem Alten Markt einen Tannenbaum. Neu sind dort die Platanen, die am Vorplatz stehen, und mit Licht-Installationen die Umgebung anstrahlen werden.