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Stadt Neunkirchen sichert Hilfe zum Erhalt von „Harigs Haus“ zu

Wiebelskirchen. Die Stadt Neunkirchen will den Heimat- und Kulturverein (HuK) Wiebelskirchen nicht im Regen stehen lassen, wenn es um die Zukunft und den Erhalt von "Harigs Haus" in der Römerstraße geht. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins mit Vertretern des HuK, der Eigentümerfamilie und Oberbürgermeister Jürgen Fried . Bei der Zusammenkunft am Dienstagmorgen erläuterte der Wiebelskircher Heimatkundler Norbert Hell dem OB zunächst die Historie des Gebäudes, das um 1530 erbaut wurde und als ältestes Wohnhaus von Wiebelskirchen und als eines der ältesten im gesamten Saarland anerkannt ist. Dem Haus, das dadurch eine immense kulturgeschichtliche Bedeutung hat, droht aber die Abrissbirne, weil der Eigentümer, der die Immobilie vor einigen Jahren erworben hat, die Auflagen des Landesdenkmalamtes nicht erfüllen kann. Er sei aber bereit, das Haus dem HuK zu schenken, der es dann so herrichten müsste, dass der Erhalt gesichert ist, erklärte der Vater des Besitzers bei dem Gespräch. "Das Haus müsste zumindest so hergerichtet werden, dass es nicht zusammenbricht", sagte der Oberbürgermeister und deutete hierbei die Unterstützung seitens der Verwaltung an. "Wir werden uns darum kümmern, was machbar ist", stellte Fried in Aussicht und kündigte an, zunächst einmal den Investitionsbedarf ermitteln zu lassen. Hierzu will der Hauseigentümer der Stadt sämtliche erforderlichen Bauunterlagen zur Verfügung stellen. Abschließend schlug OB Fried vor, zeitnah einen runden Tisch mit allen Beteiligten einzuberufen. heb



Das alte Wohnhaus, Harigs Haus, in Wiebelskirchen. Foto: Gräbner
Das alte Wohnhaus, Harigs Haus, in Wiebelskirchen. Foto: Gräbner FOTO: Gräbner
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