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Spritziges Ende für diesjährige Klima-Kampagne

Spritziges Ende für diesjährige Klima-Kampagne

Das Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbands Neunkirchen nutzte die „Klimahelfer-Kampagne“, um mehrfach über das Thema Klimawandel aufzuklären. Das Projekt soll aber auch den Zusammenhalt der Gruppen stärken.

Die nachhaltige Kampagne "Klimahelfer" des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK) neigt sich zumindest für dieses Jahr im Landkreis Neunkirchen dem Ende zu. Von März an klärten die Jugendgruppen des DRK-Kreisverbands Neunkirchen unter dem Motto "Änder' was, bevor's das Klima tut!" über den Klimawandel und dessen Folgen auf (wir berichteten). Manfred Goller, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Neunkirchen, zeigte sich im Gespräch mit der SZ zufrieden: "Die Nachhaltigkeit ist gegeben und zudem führt die Kampagne unsere Jugendgruppen zusammen." Bereits im vergangenen Jahr war das JRK mit einigen themenbezogenen Aktionen an die Öffentlichkeit herangetreten. Die Jugendgruppen der Ortsvereine knüpften an diese Arbeit mit weiteren Veranstaltungen an; informierten etwa ganztägig auf dem Stummplatz Neunkirchen oder pflanzten acht Ahornbäume. Letzteres soll daran erinnern, wie wichtig heutzutage Schattenplätze sind. Neben der Forderung nach ausreichend Schattenplätzen gibt es im Rahmen der Kampagne fünf weitere Forderungen - etwa nach mehr öffentlichen Trinkbrunnen zum Schutz der Gesundheit. So endet die "Aktion 2014" am Samstag, 6. September, damit, dass im Naherholungsgebiet Finkenrech um 15 Uhr ein Trinkwasserspender eingeweiht wird. Diesen finanziert der DRK-Kreisverband Neunkirchen aus einer Spende der Sparda Bank Südwest in Höhe von 4500 Euro und weiteren 3000 Euro aus eigener Tasche. "Wir stehen im engen Kontakt mit der Wasserversorgung Ostsaar, die den Platz schafft und Wasserleitungen legt", sagte Kreisgeschäftsführer Manfred Goller. Dass die Klimahelfer-Kampagne auch im nächsten Jahr im Landkreis Neunkirchen stattfinde, stehe laut Goller jetzt schon fest - nicht zuletzt, weil die diesjährige Aktion viele junge Leute begeistert habe. Schließlich diene die Kampagne neben dem Aufklärungsaspekt auch dazu, den Zusammenhalt des Jugendrotkreuzes zu stärken. "Das Jugendrotkreuz war auf Kreisebene ein bisschen eingeschlafen und die Kampagne war das Beste, was wir da machen konnten", sagte Goller. Dass die Kampagne "Klimahelfer" im ganzen Saarland super gut angekommen sei, freute auch Sandra Aedtner, JRK-Bildungsreferentin im DRK-Landesverband. Fast alle Ortsvereine hätten die bundesweite Kampagne auf Landesebene gut aufgegriffen.

mein-jrk.de/klimahelfer

Zum Thema:

Hintergrund "Klimahelfer" ist eine Kampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes und wurde 2012 ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Änder' was, bevor's das Klima tut!", klärt sie über den Klimawandel und dessen Folgen auf. Im Mittelpunkt stehen sechs Forderungen: Bessere Bildung zum Thema Klimawandel, mehr öffentliche Trinkbrunnen zum Schutz der Gesundheit, mehr Schattenplätze durch Bäume, bessere Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf extreme Wetterereignisse, Umsetzung von Klimaschutzrichtlinien und energiesparendem Verhalten sowie Gesetze zur Aufnahme von Klimaflüchtlingen. rol