Spatenstich für neue Illbrücke

Wustweiler. Für Bürgermeister Armin König war es eine besondere Ehre den Spatenstich für den Neubau der Brücke über die Ill am Bouleplatz durchzuführen. "Dies ist eines der wenigen großen Projekte, die wir noch realisieren können", sagte König. Das Projekt beinhaltet den Abriss der alten Brücke und den Neubau einer einspurigen Stahlbetonbrücke

Wustweiler. Für Bürgermeister Armin König war es eine besondere Ehre den Spatenstich für den Neubau der Brücke über die Ill am Bouleplatz durchzuführen. "Dies ist eines der wenigen großen Projekte, die wir noch realisieren können", sagte König. Das Projekt beinhaltet den Abriss der alten Brücke und den Neubau einer einspurigen Stahlbetonbrücke. Die veranschlagten Gesamtkosten betragen zirka 420 000 Euro; darin enthalten sind Baukosten von rund 350 000 Euro. Die Deutsche Bahn Netz AG beteiligt sich mit 181 352,42 Euro. Gefördert wird die Maßnahme durch das Ministerium für Inneres, Kultur und Europa. Der Eigenanteil der Gemeinde wird sich bei zirka 110 000 Euro einpendeln.Der ursprüngliche Kostenansatz betrug 600 000 Euro. Die Gemeinde hätte in diesem Fall 200 000 Euro investieren müssen, was allerdings nicht möglich gewesen wäre.

"Die ursprüngliche Planung wurde überarbeitet und Einschränkungen vorgenommen", informierte der Beigeordnete Christian Petry. "Gehwege sind jetzt nicht mehr vorgesehen. Die Brücke wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen." Die Belastbarkeit beträgt 30 Tonnen.

Der Wustweiler Ortsvorsteher Hans-Dieter Schwarz freute sich, dass der Vorschlag des Ortsrates, die historische Brücke wieder zu aktivieren, Fürsprecher fand. Bereits im Jahr 1995 wurde die Brücke für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

König nannte schon mal den inoffiziellen Namen der Brücke, die als St. Georgsbrücke in die Annalen der Gemeinde aufgenommen werden soll. "Das hat jetzt aber nichts mit der Schreinerei Georg Johänntgen zu tun, die hier in unmittelbarer Nähe angesiedelt ist", stellte König schmunzelnd heraus. Vielmehr stehe St. Georg für die Kostenreduzierung. Die Drachentöterlegende des Heiligen St. Georg spielte bei den Überlegungen der Verantwortlichen wohl eine wichtige Rolle.

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