Sie setzen sich ein für Sterben in Würde

Sie setzen sich ein für Sterben in Würde

11 000 Euro steuerte der Förderverein Ambulantes Hospiz zu dessen Arbeit bei. Insgesamt 61 Mitarbeiter, haupt- und ehrenamtlich, begleiten Menschen auf ihrem letzten Weg. Das unterstützt der Förderverein.

"Es ist uns eine große Freude, heute diesen Scheck überreichen zu können, denn wir wissen, dass diese Summe viel Gutes bewirken wird", meinte Mathias Bähr, Schatzmeister des Fördervereins Ambulantes Hospiz St. Josef Neunkirchen anlässlich der Spendenübergabe in der Marienhausklinik am Kohlhof. Gemeinsam mit der ersten Vorsitzenden, Dr. Lieselotte Ost-Müller, und Christel Müller, Schriftführerin im Förderverein, überreichte er einen Scheck über 11 000 Euro an die Leiterin des Ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen , Petra Hohnsbein.

Seit über zehn Jahren unterstützt der Verein die Arbeit der fünf haupt- und 56 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ideell und finanziell. In dieser Zeit konnten Dank der Großzügigkeit vieler Spender Projekte wie Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen der professionellen Trauerbegleitung, Veranstaltungen zum Thema Sterben und Trauer oder auch ein Dienstfahrzeug finanziert werden. Diesmal kommt das Geld wieder Projekten des Ambulanten Hospizes zugute, die in enger Absprache mit der Leiterin erfolgen.

"Es ist wichtig, die Hospiz-Idee und die Hospiz-Bewegung, die sich in der Arbeit des Ambulanten Hospizes St. Josef Neunkirchen konkretisiert, zu unterstützen, damit Menschen ein erfülltes Leben, auch im Angesicht ihrer unheilbaren Krankheit, führen können und dass ihnen ein Sterben in Würde, von Menschen begleitet, möglich ist", ergänzt Christel Müller, die Oberin der Marienhausklinik.

Diese Begleitung geschieht unabhängig von Glauben, Abstammung, Rasse, religiöser und politischer Anschauung sowie sozialer Stellung.