Serie Dorfentwicklung – ein Jahr danach Für die Münchwieser Feuerwehr gibt es was ganz Besonderes

Münchwies · Vor einem guten Jahr war die SZ vor Ort in den Stadtteilen, um sich anzusehen, was die Menschen im Ort gerne verbessert hätten. Grundlage waren eine Untersuchung und Workshops der TU Kaiserslautern. Nun haben wir nachgesehen, was sich im Ort entwickelt. Heute: Das Dorf am Himmel – Münchwies als lebenswerter Wohnstandort mit hohem Bürgerengagement und intakten Versorgungsstrukturen.

Hier könnte künftig der Kiosk stehen - ein großes Anliegen der neu gegründeten Dorfentwicklungsgruppe. Von links: Dr. Doris Kiefer, Ortsvorsteher Tobias Wolfanger und Beigeordneter Thomas Hans.

Hier könnte künftig der Kiosk stehen - ein großes Anliegen der neu gegründeten Dorfentwicklungsgruppe. Von links: Dr. Doris Kiefer, Ortsvorsteher Tobias Wolfanger und Beigeordneter Thomas Hans.

Foto: Elke Jacobi

Es läuft in Münchwies. Der Ort, der mit fast 20 Kilometern am weitesten von der Kernstadt entfernt ist, ist sozusagen in froher Erwartung. Das gilt für die Verkehrsführung am Dorfplatz, für einen Kiosk ebenda und vor allem für die Feuerwehr, aber auch den Fahrradweg. Fertig, so erzählt beim Rundgang der städtische Beigeordnete Thomas Hans, ist der Dorfbrunnen. Die Sanierung des Brunnens, der eigentlich eine große Vogeltränke ist, war lange eine Forderung des Ortsrates. Sein Standort ist ganz in der Nähe des Dorfplatzes. Hier, vor der Mehrzweckhalle, fehlt es an Infrastruktur. Dass sich hier etwas tut, dafür will die Dorfgruppe sorgen. Eine solche Dorfgemeinschaftsgruppe zu gründen, das war ein großer Wunsch. Ähnlich wie in Hangard, wo bereits seit 2006 eine solche Truppe viel im Ort bewegt, das war ein Anliegen bereits im ersten Workshop der TU Kaiserslautern in Sachen Dorfentwicklung.