Seniorennachmittag in Ludwigsthal : Eine runde Sache mit Goethe und dem Shantychor

Ludwigtsthaler Senioren treffen sich auf Einladung der Stadt zum Kaffee, Kuchen und guter Unterhaltung.

Der goldene Oktobertag lud zwar eher zu einem Spaziergang ein, dennoch war das protestantische Gemeindezentrum beim Seniorennachmittag des Ortsrates am Samstag sehr gut besetzt. 240 Einladungen hatte die Stadt an die Ludwigsthaler Bürger ab 70 Jahre verschickt und knapp ein Drittel von ihnen hatte die Einladung angenommen. „Machen Sie etwas daraus und feiern Sie“, appellierte der amtierende ehrenamtliche Bürgermeister Thomas Baldauf an die Senioren, als er die Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt überbrachte.

Für den Ortsvorsteher des Stadtbezirks Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof sind die Seniorenfeiern ganz wichtige Veranstaltungen. „Wir sind froh, dass wir in jedem der drei Ortsteile Seniorenfeiern abhalten und der älteren Generation die Gelegenheit bieten können, ins Gespräch zu kommen und einen unterhaltsamen Nachmittag zu verbringen“, machte Peter Pirrung zu bei seiner Begrüßung deutlich. Dass es kurzweilig und stimmungsvoll wurde, dafür sorgte gleich von Beginn an der Shantychor der Marinekameradschaft Neunkirchen unter der Leitung von Rudolf Hodapp und der musikalischen Begleitung durch Claudia Meister am Akkordeon.

Nach Kaffee und Kuchen oder je nach Gusto heißen Würstchen und einem Kaltgetränk sorgte Hobbyzauberer Johann Wolfgang Goethe für magische Momente und einiges Erstaunen bei den „Plandaascher“ Senioren. Wie schon bei gleichen Anlässen in Wellesweiler und Kohlhof gehörte auch Hans-Jürgen Schamari, der Senioren-Sicherheitsbeauftragte der Stadt, zu den Gästen, um die Besucher erneut über seine Arbeit und die Gefahren des Alltags durch betrügerische Aktivitäten zu informieren. Der Seniorenbeirat der Stadt war vertreten durch die Vorsitzende Karin Hans und Gunter Milch, und auch einige Mandatsträger aus Stadt- und Ortsrat hatten sich unter die Besucher gemischt.

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