Sechs Parteien wollen nach der Kommunalwahl in den Neunkircher Stadtrat einziehen

Kommunalwahl in Neunkirchen : 37 420 Neunkircher dürfen wählen

Sechs Parteien wollen nach der Kommunalwahl in den Neunkircher Stadtrat einziehen.

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai sind 37 420 Bürger (Stand 6. Mai) in der Kreisstadt Neunkirchen aufgerufen, die politische Marschrichtung für die kommenden Jahre zu bestimmen. Dabei entscheiden sie nicht nur darüber, wer in den Stadtrat und in die Ortsräte einzieht, sie machen ihr Kreuzchen auch bei einem der Kandidaten, die als Oberbürgermeister für die kommenden zehn Jahre an die Spitze der Stadtverwaltung möchten. Amtsinhaber Jürgen Fried (SPD) tritt nicht mehr an.

Zur Auswahl für seinen Nachfolger stehen der Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann (SPD), Dirk Käsbach (CDU), Tina Schöpfer (Die Grünen), Peter Habel (FDP) und Christoph Schaufert (AfD).

Im Stadtrat hat die SPD derzeit mit 25 Sitzen die Mehrheit, auf die CDU fallen 16 Sitze, Die Linke hat sieben Sitze im Stadtrat, die Fraktionsgemeinschaft von FDP (1) und Grünen (2) kommt auf drei. All diese Parteien wollen auch künftig im Stadtrat vertreten sein, hinzu kommt die AfD, die erstmals antritt.

Wie im Stadtrat, so hat die SPD auch in den vier Ortsräten die Mehrheit. Im Gemeindebezirk 1, Neunkirchen, sind derzeit die SPD (9 Sitze), CDU (4) und Die Linke (2) vertreten, die auch bei der kommenden Wahl wieder einziehen möchten. Das möchten auch Die Grünen, die FDP und die AfD.

Im Gemeindebezirk 2, Wellesweiler, teilen sich SPD (9), CDU (3) und Die Linke (1) die Sitze im Ortsrat. Nach der Wahl werden dort nur noch zwei Parteien vertreten sein, da außer SPD und CDU niemand antritt.

Anders sieht es im Gemeindebezirk 3, Furpach–Kohlhof–Ludwigsthal, aus, wo neben SPD (derzeit 8 Sitze) und CDU (5) künftig auch Die Grünen, die FDP und die AfD auf Sitze im Ortsrat hoffen.

Im Gemeindebezirk 4, Wiebelskirchen–Hangard–Münchwies, ist die SPD mit neun Mitgliedern im Ortsrat vertreten, die CDU mit fünf und Die Linke mit einem Mitglied. Künftig wollen dort auch Die Grünen und die FDP das politische Geschehen in den drei Stadtteilen mitbestimmen.

Tina Schöpfer (Grüne). Foto: Thomas Seeber
Christoph Schaufert (AfD). Foto: BeckerBredel
Dirk Käsbach (CDU). Foto: Thomas Seeber
Peter Habel (FDP). Foto: alexa Kirsch/alexa kirsch
Jörg Aumann (SPD). Foto: Thomas Seeber

In diesen Tagen geht die SZ auf die Situation in den sieben Kommunen im Landkreis Neunkirchen ein. Die Reihenfolge der Städte und Gemeinden ist alphabetisch geordnet: Eppelborn, Illingen, Merchweiler (sind bereits erschienen), Neunkirchen, Ottweiler, Schiffweiler und zum Abschluss Spiesen-Elversberg. Ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge des Nachnamens erscheinen die Kandidaten-Porträts. Da in Neunkirchen fünf Kandidaten zur OB-Wahl antreten, werden aus Platzgründen die Porträts an zwei aufeinanderfolgenden Tagen veröffentlicht. Heute: Jörg Aumann (SPD) und Peter Habel (FDP) > die beiden Berichte lesen Sie auf der Seite C 3

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