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Offene Tür: Schulerlebnisse am Steinwaldgymnasium

Offene Tür : Schulerlebnisse am Steinwaldgymnasium

Die Neunkirchener Bildungseinrichtung lud zum Tag der offenen Tür und präsentierte sich den Besuchern.

Die Parkplätze an der Fernstraße in Neunkirchen waren fast alle beparkt. Das zeugte von sehr großem Interesse am Tag der offenen Tür am Gymnasium am Steinwald. Das Gymnasium präsentierte, informierte und stellte den vielen Besuchern seine verschiedenen Schulprogramme vor. Alle Türen waren offen im Schulgebäude, und durch die Gänge schlängelten sich die eventuell zukünftigen Gymnasiasten mit ihren Eltern.

„Papa ich hab Durst“, hörte man da Laura zu ihrem Vater Wolfgang Zimmer sagen. Kein Problem. „Wir sind in der Nähe der Cafeteria, dort machen wir eine Pause“, lautete die Antwort. Das Angebot an Informationen, Demonstrationen und Sehenswertem war in dem großen Schulgebäude schier überwältigend. Alle Informationen bekamen die Besucher von den Lehrerinnen und Lehrern, den Mitgliedern des Fördervereins, der Schulleitung und den Schülern selbst aus erster Hand mündlich und persönlich geliefert. Auch eine Broschüre, was an diesem Tag, und zu welcher Zeit, wann und wo passiert, lag als Wegweiser bereit.

In den Klassen fünf bis sechs konnte man außerdem am aktiven Unterricht teilnehmen: ob Mathematik, Bildende Kunst, Deutsch oder Fremdsprachen wie Englisch und Französisch.

Gerhard Wagner war sehr angetan von den Unterrichtsmethoden, er sagte: „Gar nicht so trocken wie zu meiner Schulzeit.” Ausstellungen und Präsentationen des Gymnasiums gaben quer durch das gesamte Schulgebäude Informationen über die Schule.

Das Mitmachen war natürlich bei den zukünftigen Schülern sehr beliebt. So konnte man im Biologie- und Chemiesaal bei Experimenten aktiv werden. Im Erdkundesaal konnte man den Planeten Erde live  erkunden.

In der Bibliothek konnten literarische Rätsel gelöst werden. Für die Kreativen und die, die es mal werden möchten, wurde die Technik des Siebdrucks veranschaulicht und  erklärt, wie man Gefäße aus Ton selbst herstellen kann. Im Informatiksaal war das Programmieren  beherrschendes Thema. Sportlich freies Bewegen an verschiedenen Sportgeräten in der Schulsporthalle sorgten für die Fitness von Körper und Geist. Schulbegleithündin Lina nahm an diesem Tag alles gelassen hin und erfreute sich sichtlich an den vielen Streicheleinheiten der Besucher.

„Tam tscha pong bang“, Gesang und E-Gitarren hörte man aus dem Musiksaal. Ein neues Projekt des Gymnasiums wird da gestartet: die Bandklasse. In diesem Jahr können sich interessierte Kinder ein Musikinstrument nach ihrer persönlichen musikalischen Begabung aussuchen und testen; zum Beispiel Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre oder Klavier. Unterrichtet wird im regulären Musikunterricht und man erhält zusätzlich von den Musiklehrerinnen auf dem gewählten Musikinstrument entsprechende Anleitung. Ziel ist es, eine Schulband zu gründen.

In der Cafeteria, wo es nach französischen Crèpes duftet, trifft man sich wieder. Laura hat ihren Durst gestillt und die SZ fragt sie: „Gefällt dir das Gymnasium?“ Ihre Antwort: „Echt geil hier” und Papa Wolfgang, sagt schulmeisternd: „So was sagt man doch nicht.“