Schmuckstück mit Sanierungsbedarf

Schmuckstück mit Sanierungsbedarf

Heiligenwald. Das historische Pumpenhaus am Itzenplitzer Weiher gilt als Wahrzeichen von Heiligenwald. Der Förderverein Itzenplitz um Ortsvorsteher Rüdiger Zakrzewski betreibt seit einiger Zeit die Restaurierung des Gebäudes, das 1908 aus bergbaulichen Gründen errichtet wurde

Heiligenwald. Das historische Pumpenhaus am Itzenplitzer Weiher gilt als Wahrzeichen von Heiligenwald. Der Förderverein Itzenplitz um Ortsvorsteher Rüdiger Zakrzewski betreibt seit einiger Zeit die Restaurierung des Gebäudes, das 1908 aus bergbaulichen Gründen errichtet wurde.Auf Einladung des Fördervereins besichtigte die Landrätin des Landkreises Neunkirchen, Cornelia Hoffmann-Bethscheider, das Pumpenhaus, um sich vor Ort über die Fortschritte bei der Sanierung zu informieren.

"Das Itzenplitzer Pumpenhaus ist ein besonders schönes und erhaltenswertes Gebäude im Denkmalbestand des Saarbergbaus. Die Architektur des Pumpenhauses widerlegt eindrucksvoll, dass industrielle Bauten ohne ästhetische Qualität seien", zeigte sich die Landrätin begeistert, wie es jetzt in einer Pressemitteilung heißt.

Ortsvorsteher und Fördervereinsvorsitzender Rüdiger Zakrzewski wies auf die renovierungsbedürftige Terrasse hin, auch das Dach müsse denkmalgerecht repariert werden, die Fenster würden so umgerüstet, dass sie weniger vandalismusanfällig sind.

"Wir gehen bei der Restaurierung sehr behutsam und sorgfältig vor, auch wenn dieses Vorgehen etwas teurer ist und länger dauert", erläutert Zakrzewski. "Der Verein wird bei seinen Projekten nur das Geld ausgeben, das er hat, und keine Kredite aufnehmen." Nach der Renovierung soll das Pumpenhaus für kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise Ausstellungen genutzt werden. Auch für Trauungen bietet es ein passendes Ambiente.

Wenn das Pumpenhaus saniert ist, will der Förderverein seine Aktivitäten dem Erhalt der beiden noch stehenden Fördertürme widmen. Die Landrätin sagte für das Projekt ihre Unterstützung zu und bot ihre Mitarbeit an. red

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