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Schlechte Wege verderben Wandervergnügen in Itzenplitz

Schlechte Wege verderben Wandervergnügen in Itzenplitz

Heiligenwald. Wer das Naherholungsgebiet Itzenplitz mit seinen über 50 Kilometer langen Rad- und Wanderwegen durchstreift, dem fällt der teils desolate Zustand der Wege auf. So behandelte der Heiligenwalder Ortsrat in seiner Sitzung diesen Missstand

Heiligenwald. Wer das Naherholungsgebiet Itzenplitz mit seinen über 50 Kilometer langen Rad- und Wanderwegen durchstreift, dem fällt der teils desolate Zustand der Wege auf. So behandelte der Heiligenwalder Ortsrat in seiner Sitzung diesen Missstand. Ortsvorsteher Rüdiger Zakrzewski: "Wahrscheinlich verursachen die schweren Transportfahrzeuge für den Abtransport der gefällten Bäume die Schäden. Hier ist die zuständige Behörde gefragt. Die müsste für Abhilfe sorgen. Aber es sind auch Privatleute, die verbotenerweise mit ihren Autos durch das Gelände kurven und so zusätzlich für Ärger sorgen."

Schlagbäume installieren

Einstimmig beschloss der Rat, der Forst möge Schlagbäume installieren, die das Durchfahren des Naherholungsgebietes verhinderten. Auch der dafür mit zuständige Zweckverband müsse die Initiative ergreifen.

Lob erntete das Bauunternehmen Schwarz. Sie habe das Wasser, das den Weg vor dem Werner-Altmeier-Platz am Itzenplitzer Weiher immer wieder überschwemmt, in Rohre geleitet. Damit könnten nun die zahlreichen Besucher von dort aus die Naturidylle erwandern.

Mit dem neuen Mieter des früheren Wasgau-Marktes am Sachsenkreuz hat die Gemeinde eine Vereinbarung getroffen über die allgemeine Nutzung des dortigen Parkplatzes. Demnach dürfen Besucher beispielsweise von Sportveranstaltungen im Fußballstadion oder Festen auf dem Welzower Platz die Fläche auf eigene Gefahr nutzen.

Zebrastreifen gefordert

Ein Dauerthema im Ortsrat ist die Einrichtung von Fußgänger-Überwegen an der Kreuzung Itzenplitz-/Karlstraße/Zufahrt Itzenplitzer Weiher und an der Schiffweilerstraße, Nähe Bushaltestelle Knappenweg/Pennymarkt. An erst genannter Stelle wurden in den beiden letzten Jahren zwei Kinder angefahren. Mit einem Zebrastreifen dort und am Knappenweg, einem ebenfalls unübersichtlichen Kreuzungspunkt, könnte das Risiko eines Unfalls vermindert werden. Christian Feld (CDU) will Elternlotsen aktivieren. Diese hätten sich in anderen Gemeindebezirken über viele Jahre bewährt.

Wegen der Breitband-Verkabelung hat sich Jürgen Schmauch bei dem Unternehmen Primacom kundig gemacht. Ihm wurde mitgeteilt, dass die vorhandenen Kabelanschlüsse durch Umbaumaßnahmen an den Verteilern für einen schnelleren Zugriff ins Internet aufgerüstet würden. Ab dem dritten Quartal 2012 werde dann eine Geschwindigkeit von bis zu 125 Megabit/Sekunde möglich.

Auch im Heiligenwalder Ortsrat hat sich nun der neue Jugendpfleger Christian Peitz vorgestellt. Seine Ideen wurden als gut empfunden. (Die SZ berichtete bereits ausführlich.) rp