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Ortsrat Neunkirchen: Sanierung der Hüttensiedlung geht voran

Ortsrat Neunkirchen : Sanierung der Hüttensiedlung geht voran

Insgesamt werden vier Wohnblocks mit 72 Wohnungen in Schuss gebracht. Von Grund auf, angefangen bei feuchten Kellern bis zum Gebälk.

 Ehe Ortsvorsteher Volker Fröhlich am Donnerstag im warmen Sitzungszimmer 2 des Rathauses die Sitzung des Ortsrates Neunkirchen eröffnete, hatten sich die Kommunalpolitiker zu einem Ortstermin in der Hüttensiedlung getroffen.

Dort ließen sich die Ratsmitglieder von Vertretern der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft über die Sanierung der dortigen vier Wohnblocks informieren, die seit dem vergangenen Jahr im Gang ist.

Alles Wissenswerte hierzu erläuterten GSG-Bauleiter Marco Dahm vor Ort, und GSG-Geschäftsführer Guido Esseln mittels Powerpointpräsentation in der anschließenden Sitzung. Die vier in Rede stehenden Wohnblocks mit zusammen insgesamt 72 Wohnungen, die die GSG 2001 erworben hat, werden bis 2021 in mehreren Bauabschnitten von Grund auf saniert.

Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn von der Abdichtung der feuchten Keller bis zur Dacherneuerung samt Gebälk wird dabei kein Gebäudeteil ausgelassen.

Die Wohnungen werden einer energetischen Komplettsanierung unterzogen, mit Gas-Brennwertheizungen ausgestattet, sie erhalten neue Bäder und Balkone, in allen Blocks werden die Türen und Fenster erneuert, jede Wohnung bekommt separate Wasserzähler und die Häuser werden nach Fertigstellung in freundlichen Farben erscheinen.

Pro Jahr soll ein Block saniert werden, „und das ist schon eine ambitionierte Maßnahme“, stellte Bauleiter Dahm klar. Zu den Verschönerungs- und Sanierungsarbeiten gehört auch die spätere Neugestaltung des Umfeldes der Siedlung.

In der Sitzung im Rathaus erläuterte Geschäftsführer Esseln zunächst die Strukturen und die Arbeit der GSG, nannte Zahlen und ging auf Details der anstehenden Arbeiten zur Sanierung in der Hüttensiedlung ein. „Wir wissen, dass wir den Leuten einiges zumuten“, räumte Esseln ein und kündigte deshalb für 2018 eine Optimierung der Abläufe an. Dazu gehört auch eine rechtzeitige Information der Mieter und die Präsenz der GSG-Verantwortlichen, um den Mietern bei Bedarf Unterstützung und Hilfe leisten zu können.

Die Häuser nach der Sanierung. Foto: Heinz Bier

Der Geschäftsführer nannte aber auch ein wichtiges Anliegen der Siedlungsgesellschaft. „Wir wollen den Bewohnern eine neue Perspektive geben“, gab Esseln zu verstehen, „und wir wollen den jeweiligen Wohnwert erhöhen.“ Das gelte nicht nur für die Hüttensiedlung, sondern beispielsweise auch für die Wohngebäude der GSG auf dem Schaumbergring, machte der GSG-Chef klar.