Reiner Pirrung geht in Runde zwei

Spiesen-Elversberg. Im Bürgermeister-Wahlkampf 2011 waren sie noch Rivalen: Reiner Pirrung und sein SPD-Herausforderer Steffen-Werner Meyer. Pirrung setzte sich mit 52,9 Prozent der Stimmen durch und konnte sich so auf eine zweite Amtszeit freuen

Spiesen-Elversberg. Im Bürgermeister-Wahlkampf 2011 waren sie noch Rivalen: Reiner Pirrung und sein SPD-Herausforderer Steffen-Werner Meyer. Pirrung setzte sich mit 52,9 Prozent der Stimmen durch und konnte sich so auf eine zweite Amtszeit freuen. Gestern Abend überreichte nun Steffen-Werner Meyer als Erster Beigeordneter von Spiesen-Elversberg dem neuen und alten Bürgermeister Reiner Pirrung die Ernennungsurkunde. Bis Herbst 2019 wird der Kultur-Freund Pirrung die Verwaltung führen.Die Stimmung bei der Feier darf man getrost als "locker" bezeichnen. Neben dem gut gelaunten Steffen-Werner Meyer sorgten auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) und der Illinger Bürgermeister Armin König (AK) als Laudatoren für Wohlfühl-Atmosphäre. Schließlich galt es mit Pirrung doch den Verwaltungschef zu würdigen, der als erster in der Spiesen-Elversberger Bürgermeister-Riege die Wiederwahl schaffte. AKK: "Er ist ein Entertainer, ein Schaffer und ein Kommunikator". Diese Eigenschaften, gepaart mit guten Nerven würden ihm sicher helfen, die Gemeinde trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen gut zu führen.

AK: "Er widersetzt sich Klischees, ist ein echter Verwaltungsprofi und steckt auch Angriffe mit Gelassenheit weg". Damit sei Pirrung bestens geeignet, die Herausforderungen seiner zweiten Amtszeit zu meistern, in der es vermehrt auch gelte, mit den anderen Akteuren im politischen Raum "gemeinsam in einem Boot" nach vorne zu rudern. Dass Pirrung es verstehe, neben dem beruflichen Engagement auch die schönen Dinge des Lebens zu kultivieren, wertete König als sehr positiv.

Denn Schlusspunkt der offiziellen Feier setzte Pirrung mit einer knackig-kurzen Rede: Als "Gemeinde-Manager" habe er noch viel vor. Als "Gärtner" wolle er das weite Feld der Kommunal-Politik weiter intensiv bearbeiten, um Spiesen-Elversberg voranzubringen. "Auf neue Fragen muss man auch neue Antworten haben", hob er seine Bereitschaft, sich weiter voll einzubringen, hervor. Und endete mit dem traditionellen "Glück auf!".

Andy Pink aus Mandelbachtal sorgte für den musikalischen Rahmen, der mit Stücken von Elton John, Eric Clapton und Pink Floyd bewies, das Reiner Pirrung einer ist, der für vieles offen ist.

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