Neue Projektreihe Schulfamilie engagiert sich für die Ukraine

Neunkirchen · Das Kaufmännische Berufsbildungszentrum Neunkirchen (KBBZ) hat eine neue soziale Projektreihe initiiert, bei der eine Förderung sowohl in materieller als auch immaterieller Form erfolgt. Die Leitung hat die stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Karakus.

 Das KBBZ-Projektteam (hinten, von links):  Lehrkräfte: Maximilian Golumbeck, Udo Nilius, Kai Schumann, vorne von links: Schülerin Aileen Batz, Lehrkräfte Johanna Balk, Jasmin Adam, Lisa Schneider, Elisabeth Karakus

Das KBBZ-Projektteam (hinten, von links):  Lehrkräfte: Maximilian Golumbeck, Udo Nilius, Kai Schumann, vorne von links: Schülerin Aileen Batz, Lehrkräfte Johanna Balk, Jasmin Adam, Lisa Schneider, Elisabeth Karakus

Foto: KBBZ/Berdin

Zum Auftakt setzten sich alle Beteiligten mit dem Kriegsgeschehen in der Ukraine auseinander, wie die Schule weiter schreibt. Im Zuge dessen thematisierten die Religionslehrer der Schule in einer separaten Unterrichtsreihe das Ganze und motivierten die Schüler, sich mittels stillem Gebet mit den Menschen in der Ukraine zu verbinden.

Viele der jungen Menschen notierten individuelle Gedanken und liebe Worte, auf deren Basis der Schulpfarrer des KBBZ, Udo Nilius, zusammen mit den Religions- und Ethiklehrern eine Andacht gestaltete. Dabei erhielten die Mitglieder der Schulgemeinschaft einen Moment Zeit zum Innehalten und zur Reflexion.

Ein Betrag in Höhe von 1000 Euro konnte zu Gunsten ukrainischer Flüchtlinge übergeben werden.Darüber hinaus wurden in einem separaten Saal die verschiedensten Alltagsgegenstände zusammengetragen und gezielt den Bedürftigen zur Verfügung gestellt.

Elisabeth Karakus zeigte sich sichtlich zufrieden und resümierte: „Ich bin der Schulfamilie sehr dankbar, dass das Projekt in kurzer Zeit realisiert werden konnte und überzeugt, dass davon eine Strahlkraft für weitere Ideen einhergeht.“

Auch Aileen Batz, Schülerin der Klasse OG11A am KBBZ, die sich stark während des Projektes engagierte, ist zufrieden und erklärte, sie hoffe,  „dass die hier angekommenen Menschen sich schnell integrieren können und ihre Familien bald wiedersehen“.

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