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Projekte der Arbeitslosenhilfe laufen weiter

Projekte der Arbeitslosenhilfe laufen weiter

Die Neue Arbeit Saar gGmbH bietet in verschiedenen Projekten Langzeitarbeitslosen eine Perspektive. Auch im laufenden Jahr werden in Neunkirchen wieder Teilnehmer aus den Programmen eingesetzt.

Der Neunkircher Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung auch über die Fortführung zweier Kooperationsverträge mit der Neuen Arbeit Saar gGmbh, hier der Abteilung Arbeitslosenhilfe , zu entscheiden.

Im Projekt "JobPerspektive" werden Langzeitarbeitslose angestellt, die durch mindestens zwei persönliche Umstände als besonders schwer vermittelbar gelten. Die Arbeitslosenhilfe hat vier entsprechend leistungsberechtigte Menschen vertraglich angestellt. Die Arbeitskraft wird im Rahmen eines Kooperationsvertrages der Kreisstadt Neunkirchen zur Verfügung gestellt. Er sollte von Juni 2016 bis Ende Mai 2017 verlängert werden. Für das Projekt ist die Arbeitslosenhilfe auf finanzielle Hilfen von Kreis und Stadt angewiesen. Der städtische Anteil beträgt insgesamt 21 000 Euro (12 250 Euro für 2016 und 8750 Euro für 2017). Der Rat stimmte bei drei Gegenstimmen aus dem Lager der Linken und Piraten der Verlängerung zu.

Gleiches Stimmenverhältnis gab es bei der Abstimmung über das Projekt "Job pro Stadt". Mit dem Votum wurde der Kooperationsvertrag ab Mai 2016 bis Ende April 2017 verlängert. Hier geht es um die Beschäftigung von 15 Langzeitarbeitslosen. Die Stadt plant die Aufgaben und stellt die Arbeitsgelegenheiten zur Verfügung. Wie in der Vergangenheit sollen die Projektteilnehmer vornehmlich im städtischen Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden. Sie haben im Rahmen der Vereinbarung zum Beispiel auch an mehreren Stellen im Neunkircher Zoo gewirkt. Die Abwicklung und die Trägerschaft des Projektes liegt bei der Arbeitslosenhilfe . Wie es in der Begründung aus den Ratsunterlagen heißt, ist die Arbeitslosenhilfe "nicht in der Lage, die Vorhaben kostenneutral für die Sta dt zu gestalten". Es werden Zuschüsse aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes, des Jobcenters und eine finanzielle Hilfe der Stadt benötigt. Der städtische Anteil liegt für die 15 Arbeitskräfte für ein Jahr bei 32 040 Euro. Davon entfallen 21 360 Euro in das laufende Jahr und 10 680 Euro auf 2017.