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Passionskonzert mit Werken von Schütz und Ruppel

Neunkirchen. red

Unter dem Titel "Schütz begegnet Ruppel" wird am Karfreitag, 3. April, um 17 Uhr in der Christuskirche ein musikalisches Experiment erklingen: Die "Matthäus-Passion" von Heinrich Schütz (17. Jahrhundert) wird durchsetzt mit der "Crucifixion" von Paul Ernst Ruppel, einem "Passionsbericht nach Spirituals". Als Sänger konnten gewonnen werden: Matthias Stockinger (Evangelist) und Nils Hollendieck (Jesus), darüber hinaus werden auch einige Chormitglieder solistisch singen. Die "Crucifixion" ist zusätzlich mit Marco Salzmann (Posaune) und Peter Gutmann (Kontrabass) besetzt. Die Amici musicae fideles - der Chor des Kirchenkreises Saar-Ost - proben seit Januar an diesen beiden Werken und ihren gegensätzlich wirkenden Klängen.

Die Matthäus-Passion ist der ganze Bericht von Jesu letztem Abendmahl mit den Seinen. Viele kleine musikalische Bausteine belegen, wie modern Heinrich Schütz als Komponist gewesen ist und warum Komponisten nach ihm sich gerne an seine Tonsprache angelehnt haben. Ebenso modern für das 20. Jahrhundert ist das Werk von Paul Ernst Ruppel, das von den Anklagen Gottes an sein Volk bis zu dem Wehklagen über "Golgatha" geht.

Der Eintritt beträgt acht/fünf Euro. Vorverkaufsstellen: Gemeindeamt in der Heizengasse, Tel. (0 68 21) 2 33 80 und Bücher König, Tel. (0 68 21) 1 29 21 oder bei den Chormitgliedern.