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Ottweiler bald um eine Attraktion reicher

Ottweiler bald um eine Attraktion reicher

Ottweiler. Der offizielle Spatenstich des Aussichtsturms ist vor einiger Zeit erfolgt. "Nach dem Ende der Winterwitterung kann es mit den Aufbauarbeiten vorangehen. Die Aushubarbeiten für das Fundament sowie die Fundamentarbeiten sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen", erzählt Bürgermeister Holger Schäfer

Ottweiler. Der offizielle Spatenstich des Aussichtsturms ist vor einiger Zeit erfolgt. "Nach dem Ende der Winterwitterung kann es mit den Aufbauarbeiten vorangehen. Die Aushubarbeiten für das Fundament sowie die Fundamentarbeiten sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen", erzählt Bürgermeister Holger Schäfer. Das Betonfundament umfasst rund 60 Kubikmeter - mit einer Stärke von mehr als einem Meter. Der Turm steht auf dem höchsten Punkt des Betzelhübels mit 427,1 Metern über dem Meeresspiegel. Auf einer circa 20 Meter hohen Plattform wird sich dann dem Auge ein grandioser Panoramablick, ein Rundblick über große Teile des Saarlandes und Teile von Rheinland-Pfalz erschließen. Am Ort des Aussichtsturmes wird den Wanderern eine Pause angeboten werden, Holztische und Holzbänke sollen zum Verweilen einladen. Die Turmbesteigung wird ein Höhepunkt sein, insbesondere ein Abenteuer für Kinder, so heißt es in der Pressemitteilung. Bürgermeister Holger Schäfer: "Ziel ist es, mit diesem Aussichtsturm ein attraktives Wanderziel für Jung und Alt anzubieten und damit einen weiteren Baustein für eine positive touristische Entwicklung der Stadt mit ihrer wunderschönen Naturlandschaft zu schaffen." Die Abwicklung der Spende in Form von Stufen- oder Podestkauf erfolgt über den Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Ottweiler, vertreten durch die Vorsitzende Brigitte Meister. Auch viele Bürger von außerhalb haben bisher diese Möglichkeit genutzt, das Turmbauprojekt positiv zu begleiten, so heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus. Meister: "In Kürze werden die Namenschilder für die Stufen und Podeste in Auftrag gegeben und die Aktion des Heimat- und Verkehrsvereins, Spender für die Stufen, mit Namensschildern zu gewinnen, wird bis dahin fortgesetzt."Die ersten Planungen gingen davon aus, den Turm aus geeigneten heimischen Hölzern zu bauen. Vorgesehen und besprochen war ein Mitwirken der Arbeitslosenselbsthilfe Neunkirchen, einer Tochtergesellschaft der NAS. Beteiligt werden sollten "Bürgerarbeiter" mit professioneller Anleitung. Bei dieser Voraussetzung waren Gesamtkosten von etwa 200 000 Euro veranschlagt. Nach Besichtigung verschiedener vergleichbarer Projekte wuchs die Erkenntnis, dass eine Konstruktion aus Alu bezüglich der Folgekosten große Vorteile hat. Zwar sind die Investitionen etwas höher, aber die Folgekosten deutlich geringer. Der neue Kostenansatz belief sich dann auf 220 000 Euro plus Fundamentierung mit einem Aufwand von 30 000 Euro, also insgesamt ein Kostenvolumen von 250 000 Euro. Von Anfang an war es dem früheren Bürgermeister ein Anliegen, dieses Projekt im Wesentlichen über Zuschüsse und Spenden zu finanzieren. Die Finanzierung stellt sich nach heutigem Stand wie folgt dar: Zugesagt sind an Zuschüssen und Zuwendungen 171 000 Euro, private Spenden sind bei der Stadt eingegangen in Höhe von 21 726 Euro; private Spenden sind beim Heimat- und Verkehrsverein eingegangen 7400 Euro; Turmspenden zum Geburtstag des ehemaligen Bürgermeisters 15 800 Euro; Beitrag der Stadt: 5000 Euro. Zusammen also 219 526 Euro. Dazu kommt eine Sachspende für die Fundamente in der Größenordnung von 20 000 bis 30 000 Euro.

Eine Treppe kann man für 50 Euro stiften, ein Podest für 500 Euro. red

Infos: Telefon (0 68 24) 27 24.