Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies zu Dorfentwicklung Hangard

Sitzung Ortsrat : Ideen zur Dorfentwicklung Hangard

Projektgruppe stellte im Ortsrat vor, was sie bisher so an Ideen zusammengetragen hat.

Für die Hangarder Projektgruppe Dorfentwicklung ist die Neugestaltung des Pirmin-Raber-Platzes eine ganz wichtige Sache. In der Sitzung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies am Dienstag informierte der Hangarder Arzt Dr. Michael Bollen über die Vorstellungen der Projektgruppe und wies zugleich auf Fördermöglichkeiten durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hin. Nach Mitteilung von Stadtplaner Jörg Leininger liegt die Förderquote für eine derartiges Projekt bei 55 Prozent, bei Vorliegen eines Dorfentwicklungsplans wie in Hangard sogar bei 65 Prozent. Die Stadt Neunkirchen hat sich bereit erklärt, den Hangarder Förderantrag zu fertigen und zu unterstützen. Zur weiteren Vorgehensweise soll Anfang Juni in Hangard eine Besprechung mit allen Beteiligten stattfinden. Tiefbauabteilungsleiter Peter Städtler informierte, dass in diesem Jahr für Planungen 5000 Euro im städtischen Haushalt vorgesehen und im nächsten Jahr für die Maßnahme 80 000 Euro eingestellt sind, allerdings ohne etwaige Zuschüsse. Städtler war damit bereits beim Bauprogramm als Schwerpunkt der Sitzung im Hangarder Feuerwehrgerätehaus angelangt. Neben dem Vorplatz der Ostertalhalle erwähnte Städtler auch die Umgestaltung der Bushaltestelle in der Hangarder Ortsmitte, den zweiten Bauabschnitt der Kanalerneuerung in der Wiebelskircher Pflugstraße, den Bau einer Pumpstation am Kuchenberg und die Erschließung des Rotenbergs, „die in zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein wird“.

Städtler ging auch auf die jährlichen Unterhaltungsarbeiten ein, „und da ist bis jetzt schon einiges über die Bühne gegangen“. Als Beispiele nannte er die Deckenerneuerungen in der Bexbacher, in der Steinbacher sowie in der Bodelschwinghstraße. Ein wichtiges Projekt ist die neue Pflasterung der Fläche im Bereich Höcherberg-/Jean-Mathieu-Straße in Hangard in den nächsten Wochen. Eckhard Straßburger erwähnte im Hochbaubereich unter anderem die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses Hangard, den Kindergarten Freiherr vom Stein, der bis zum Jahresende fertig sein soll und die Arbeiten im Wibilohaus, „aber das ist eine Maßnahme, die mich nicht so richtig glücklich macht“, gestand der Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, „denn dort stoßen wir immer wieder auf unvorhergesehene Probleme“. Ohne Diskussionen hat der Ortsrat anschließend der Aufstellung des Bebauungsplans Ebersteinstraße und danach auch der Verabschiedung des Bebauungsplans als Satzung zugestimmt, „und damit ist das Verfahren abgeschlossen“, erklärte Stadtplaner Leidinger, der das Ganze erläutert hatte.

Ortsvorsteher Rolf Altpeter von der SPD ging als nächstes auf die beiden mobilen Bürgersprechstunden in Hangard und in Münchwies ein, deren Erkenntnisse jetzt an die Stadtverwaltung weitergeleitet werden. Karl Jung vom Hangarder Partnerschaftsausschuss informierte über die nächsten Aktivitäten zwischen den Partnerorten Hangard und Enchenberg. Der CDU-Ortsrat wies auf die VHS-Fahrt am 23. Mai ins Bitcher Land mit Abschluss in Enchenberg hin, erwähnte die 50-Jahrfeier der Partnerschaft in Enchenberg am 13. Juli und kündigte eine Fahrradtour von der Oster in die lothringische Partnerrgemeinde am 29. Juli an.

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