Ortsrat Wellesweiler zu Kanalarbeiten Stengelplatz

Ortsrat Wellesweiler : Kanalarbeiten Stengelplatz machen Fortschritte

Wellesweiler: Verstärkte Präsenz des Ordnungsamtes bringt Entlastung beim innerörtlichen Verkehr.

Es soll jetzt so zügig wie möglich gehen mit den Kanalarbeiten Stengelplatz, daran ließ Jörg Wilhelm, Leiter des Abwasserwerks, bei seinem neuerlichen Besuch des Wellesweiler Ortsrates in der Awo-Begegnungsstätte keinen Zweifel: Ab kommender Woche läuft die Submission für die ausgeschriebene Baumaßnahme. Ende März erfolgt die Vergabe bei der Werksausschusssitzung. „Vier Wochen später können wir beginnen.“

Das Teilstück oberhalb des Stengelplatzes in einem Privatgrundstück wird mittels Inliner-Verfahren grabenlos saniert. Dafür wird flexibler Gewebeschlauch mit Harz getränkt und mittels Luft- oder Wasserdruck in den undichten Kanal eingeführt. Dieser Textilschlauch kleidet den Kanal vollständig aus und beseitigt dadurch alle Undichtigkeiten, schwärmte Wilhelm. Nach Aushärtung des Harzes ist die ursprüngliche Leitung mechanisch verstärkt und dauerhaft abgedichtet.Offen gebaut wird dagegen im Bereich des Stengelplatzes und darüber hinaus. Mit „zwei Monaten Bauzeit Pi mal Daumen“ rechnet Wilhelm.

Ortsvorsteher Dieter Steinmaier hofft, dass die Stengelkirche nicht wieder in Mitleidenschaft gezogen wird wie beim letzten Kabelverlegen, das zu Rissen in der Kirchenmauer geführt hatte. Wilhelm versprach, sich um die bautechnische Beweissicherung im Vorfeld der rund 250 000 Euro teuren Kanalbaumaßnahme zu kümmern.

Wort gehalten hatte der Leiter des Ordnungsamtes, wie die Anwesenden zufrieden bilanzierten. Hatte Holger Janes doch in der letzten Sitzung mehr Präsenz seitens seiner Kollegen versprochen. Zwei Tage später stand schon der erste Blitzer in der Bergstraße, die „ganz massiv“ sowohl in der 30er als auch in der 50er Zone überwacht wird. Richtig ruhig sei es dort geworden. Schnell reagiert hatten die städtischen Mitarbeiter auch in Sachen Hirtenstraße, die vorerst provisorisch zur Einbahnstraße umgewandelt wurde. Auch die Busse fahren jetzt dort nicht mehr durch. Last but not least überprüft das Ordnungsamt nun täglich den Zebrastreifen Bürgermeister-Regitz-Straße und die früher regelmäßig zugeparkten Gehwege. Auch dort konnten die Verkehrssünder mittels regelmäßig verteilter Bußgeldbescheide zum Umdenken bewegt werden: „Auf einmal halten sich alle an die Regeln“, frohlockte Steinmaier.

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