Ortsrat stimmte leichtem Anstieg der Friedhofsgebühren zu

Neunkirchen. Der Integrationsbeauftragte Zeljko Cudina informierte in der jüngsten Sitzung den Neunkircher Ortsrat und Ortsvorsteher Volker Fröhlich (SPD) über seine Arbeit. Seit 2008 setzt er ein Konzept mit den Schwerpunkten Sprache, Partizipation und interkulturelle Öffnung um

Neunkirchen. Der Integrationsbeauftragte Zeljko Cudina informierte in der jüngsten Sitzung den Neunkircher Ortsrat und Ortsvorsteher Volker Fröhlich (SPD) über seine Arbeit. Seit 2008 setzt er ein Konzept mit den Schwerpunkten Sprache, Partizipation und interkulturelle Öffnung um. "An den Kindergärten führen wir logopädische Sprachstandsuntersuchungen durch, mit denen wir aktuell 62 Kinder erreichen." Für Erwachsene werden Seminare zu Sprachförderung, Rechten und Pflichten, Anerkennung ausländischer Qualifikationen und mehr angeboten. In Kooperation mit zahlreichen Vereinen wird die Teilhabe von Migranten an Veranstaltungen gefördert, die beidseitige kulturelle Öffnung vorangetrieben. Als Geschäftsführer des Integrationsbeirates beurteilte Cudina die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat sehr positiv. Ein Manko sei, dass eingebürgerte Personen nicht Beiratsmitglied werden dürfen.Thema war außerdem das aktuelle Bauprogramm, dem einvernehmlich zugestimmt wurde. Enthalten sind unter anderem Straßenaus- und umbauten, etwa in der Frankenfeldstraße, der Friedrichsthaler Straße, der Falkenstraße, dem Beerwald- und dem Boxbergweg. Der Parkplatz Unterer Markt und der Zoo-Vorplatz werden saniert. Im Kindergarten Talstraße beginnt dieses Jahr der Umbau. Bei den Arbeiten der Eventhalle sei man voll im Zeit- und Kostenplan, berichtete das Bauamt.

Außerdem sprach sich der Rat einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplanes "Ellenfeld-Stadion" aus. Ziel sind der Erhalt des Stadions und die Gewährleistung seiner Infrastruktur. Auch einer Erhöhung der Friedhofgebühren um sieben Prozent wurde zugestimmt, um den angestrebten Kostendeckungsgrad von 65 Prozent zu erreichen. Da die Gebühren seit 2008 unverändert geblieben waren, bezeichnete Ortsvorsteher Fröhlich die Anhebung als "moderat". ani

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