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Ortsrat Neunkirchen: Grundschul-Neubau steht ganz oben

Ortsrat Neunkirchen : Halle für Sport in Schule und Verein

Oberste Priorität hat nach Ansicht des Ortsrates Neunkirchen der Bau einer Halle in der Innenstadt.

Dem Ortsrat Neunkirchen ist es wichtig, dass die Stadt als Schul- und Sportstandort gestärkt wird. Ein wichtiger Beitrag hierzu ist nach Ansicht der Kommunalpolitiker der Neubau einer Mehrzweckhalle für den Schul- und Vereinssport im Innenstadtbereich. Im Maßnahmenkatalog, den der Ortsrat am Donnerstag einstimmig verabschiedet hat, steht dieses Projekt deshalb an vorderster Stelle. „Das hat oberste Priorität“, bekräftigte Ortsvorsteher Volker Fröhlich von der SPD in der Sitzung im Rathaus Neunkirchen. Alle fünf Fraktionen im Ortsrat hatten ihm ihre Vorschläge zugeleitet, „und dabei sind doch einige Punkte zusammengekommen“, meinte Fröhlich angesichts von knapp 50 Maßnahmen. Dass einige Projekte doppelt oder dreifach genannt wurden, wertete der Ortsvorsteher als „übereinstimmendes Interesse, wichtige Dinge umzusetzen“. Aus allen Forderungen von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, AfD und Linke einigte sich der Ortsrat auf eine Liste von zehn Maßnahmen, die nach Ansicht der Fraktionen absolute Priorität genießen.

Neben der Forderung nach einem Hallenneubau ist die Umsetzung von Verkehrskonzepten mit Blick auf die Erweiterung der Grundschule Steinwald, den dortigen Kindertageseinrichtungen, dem möglichen Grundschulneubau an der Fernstraße und den beiden Gymnasien dort ein weiteres wichtiges Anliegen. Es müsse eine Lösung gefunden werden, den Verkehr in diesen Bereichen problemlos zu leiten und auch die Parksituation besser zu lösen. Auch für die Scheib sollte ein Verkehrskonzept entwickelt werden, fordert der Ortsrat, weil im Hinblick auf das Neubaugebiet am Beerwaldweg künftig mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden müsse. Der Erhalt und die Sanierung der ehemaligen Grundschule Heinitz und deren Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus erscheint dem Ortsrat ebenfalls ganz wichtig. „Wenn die Grundschule und die Turnhalle nicht mehr da wären, hätten die Heinitzer Bevölkerung und die Vereine keine Möglichkeit mehr für irgendwelche Veranstaltungen oder ihren Sportbetrieb“, mahnte der Ortsvorsteher.

Konzepte und Maßnahmen für ein Leerstandsmanagement sieht der Ortsrat ebenso wichtig an wie ein Konzept zur optischen und wirtschaftlichen Belebung des Innenstadtbereichs. Auf dem Forderungskatalog des Ortsrates Neunkirchen steht erneut der Umbau der Lindenallee zu einer Fußgängerzone und auch die jetzige Fußgängerzone im Bereich Pasteurstraße/Hammergraben muss nach Ansicht des Ortsrates attraktiver gestaltet werden.

Die Errichtung einer Hundefreilauffläche im Wagwiesental ist eine Forderung aus früheren Jahren. Gleiches gilt für den Bau eines Bürgersteiges entlang der Westspange zwischen Irrgartenstraße und Südring, die wegen der Globusansiedlung jetzt noch wichtiger sei, meinen die Ortsratsmitglieder. Die Schaffung einer Treppenverbindung von der Zoostraße über den Schützenhausweg zur Max-Planck-Straße gehört ebenfalls zu den vordringlichen Forderungen im Maßnahmenkatalog und auch die künftige Nutzung des Friedhofs Scheib hat für den Ortsrat Priorität. Dort wird erneut der Rückbau zu einer Parkanlage gefordert und es sollte die Möglichkeit eines Friedwaldes geprüft werden. Nach einstimmiger Billigung der Reihenfolge durch den Ortsrat wird Ortsvorsteher Volker Fröhlich den Maßnahmenkatalog an die Verwaltung weiterleiten.