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Ortsrat Ludwigsthal: 2015 wird es nicht viele Investitionen geben

Ludwigsthal. Jede Menge Themen standen auf der Tagesordnung der jüngsten Ortsratssitzung in Ludwigsthal. Allerdings gab es durchweg keine großen Überraschungen. Dennoch wurde es kurz hektisch für Feuerwehrmann Peter Pirrung. nig

Irgendwann musste das ja mal so kommen: Mitten in der März-Sitzung des Ortsrates am Montagabend im Feuerwehrgerätehaus Ludwigsthal ging die Sirene los. Feuerwehrmann Peter Pirrung sprang auch sofort auf und rannte raus zu seinem Fahrzeug - um kurze Zeit später wieder Platz zu nehmen. Fehlalarm der veralteten Anlage, lautete die Diagnose.

Ansonsten gab es keine großen Aufreger bei dieser Sitzung. Ortsvorsteher Klaus Becker gab zunächst die Termine für die Seniorenfeiern bekannt: Los geht's am 18. Oktober für die Kohlhofer im Gasthaus Sorg. Danach feiern die Ludwigsthaler am 24. Oktober im evangelischen Gemeindezentrum, die Furpacher schließlich sind für den 25. Oktober ins Robinsondorf geladen. Ein weiteres Thema war die Bevölkerungsentwicklung in Neunkirchen und den Stadtteilen. Dass diese aufgrund der sinkenden Geburtenrate rückläufig ist, überraschte niemanden. Waren 2005 noch 4322 Bürger in Furpach gemeldet, sind es 2014 nur noch 3983 gewesen. Auf dem Kohlhof schrumpfte die Zahl von 1749 auf 1647, in Furpach von 1294 auf 1220. Bislang, so Becker, sind in den drei Stadtteilen noch keine Asylbewerber untergebracht.

Als Anregung von Michael Jakob kam ins Protokoll, dass der Ortsvorsteher bei größeren Baumfällaktionen wie denen kürzlich in der Eduard-Didion-Straße vorab vom Forst informiert werden solle. Auch wenn das eher unrealistisch sei. Vermisst wird laut Walter Pauly seit einiger Zeit die Schranke, mit der die Zufahrt zum Innenhof des Gutshofs Furpach geregelt werden kann. In Folge dessen sei der Innenhof regelmäßig zugeparkt, was dem Kopfsteinpflaster schade und für die spielenden Kinder nicht ganz ungefährlich sei. Am Sonntag hatte Pauly zehn Fahrzeuge gezählt.

In Sachen Investitionen und Prioritätenliste wird dieses Jahr "relativ wenig laufen", kündigte Becker schon mal vor der entsprechenden Stadtratssitzung an. "Uns ist wichtig, dass es im Kindergarten weiter geht und die Arbeiten an der Grundschule abgeschlossen werden." Ansonsten stehe in den Stadtteilen "nichts Weltbewegendes" an. Etwas lebhafter wurde es schließlich noch mal in Sachen Sportplatz: "Nichts Neues auf der Plantasch", war die Kernsausage. Zwar sei der Platz beim Verband abgemeldet zum Umbau, doch aufgrund von Problemen mit dem beauftragten Architekten verzögere sich der Baubeginn, wie einige Ratsmitglieder zu berichten wussten.