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Ortrsat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies besprach geplante Baumaßnahmen

Ortsrat Wiebelskirchen : Lösung für den Pirmin-Raber-Platz in Sicht

Der Ortrsat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies besprach zuletzt mehrere Baumaßnahmen. Außerdem stellte sich Achmed Achour als neuer Leiter des Zentralen Betriebshofes vor.

Ehe sich die Mitglieder des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies am Freitag im Kulturhaus mit dem Bauprogramm der Stadt beschäftigten, hatte Achmed Achour Gelegenheit, sich als neuer Leiter des Zentralen Betriebshofes der Stadt (ZBN) vorzustellen. Der 59-jährige Straßen- und Tiefbaumeister war mehrere Jahre Mitarbeiter in der städtischen Tiefbauabteilung und zuletzt acht Jahre Personalratsvorsitzender der Stadt. Seit 1. Februar ist Achour Amtsleiter des ZBN.

Zum Bauprogramm erwähnte zunächst Jörg Leininger vom Amt für Stadtplanung, -entwicklung und Liegenschaften mehrere Verfahren nach dem Baugesetzbuch wie die Aufstellung, Änderung oder Aufhebung von Bebauungsplänen und des Flächennutzungsplans. „Die laufen teilweise schon seit mehreren Jahren“, erklärte Leininger und nannte als Beispiele die Teiländerung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans Zentrum Wiebelskirchen oder die Änderung der Bebauungspläne Auf Arlers und Allenfeld. Zu den geplanten Investitionen im Bauprogramm gehört unter anderem die Neugestaltung des Pirmin-Raber-Platzes in Hangard. „Da haben wir eine gute Lösung gefunden“, verriet Leininger, und die soll dem Ortsrat in einer eigens hierfür anberaumten Sitzung am 1. Juli vorgestellt werden.

Zu den weiteren investiven Maßnahmen äußerten sich Bauamtsleiter Jörg Wilhelm und Eckard Straßburger, der Leiter der Hochbauabteilung im Stadtbauamt. Da ging es unter anderem um das Feuerwehrgerätehaus in Hangard, „und diese Maßnahme könnte bis Jahresende komplett abgeschlossen sein“, gab sich Straßburger zuversichtlich. Das gilt auch für den Neubau der Kita Freiherr vom Stein in Wiebelskirchen. „Da sind wir im Zeitplan zwar etwas zurückgeworfen worden“, räumte Straßburger ein, „aber in drei Wochen kommen die Möbel und dann sollten wir auch dort bis Jahresende fertig sein.“ Ein weiteres wichtiges Projekt in Hangard ist der barrierefreie Zugang zur Ostertalhalle, der mit einem Aufzug gewährleistet werden soll. Im ersten Bauabschnitt will die Stadt in diesem Jahr den Aufzugturm erstellen, im nächsten Jahr soll dann der Lift eingebaut werden.

Amtsleiter Wilhelm informierte danach über die vielfältigen Unterhaltungsmaßnahmen auf Straßen, Wegen und Plätzen im Ortsratsbereich, ging auf die zeitliche Folge bei Deckensanierungen und Gehwegausbau ein und kündigte an, dass im Zuge des Beleuchtungsprogramms die Straßenbeleuchtung am Ortsausgang in der Ottweilerstraße in Wiebelskirchen bis zum Wendehammer erweitert wird.

Abschließend hat der Ortsrat das Bauprogramm in seinem Entscheidungsbereich einstimmig angenommen. Ortsvorsteher Rolf Altpeter (SPD) informierte, dass der ZBN die geforderten Sitzmöglichkeiten am Ende der Römerstraße in Wiebelskirchen in Richtung B 41 demnächst aufstellen wird. Er ergänzte, dass eine Ortsbegehung zur Sanierung des Spielplatzes Ostpreußenweg in Wiebelskirchen stattgefunden hat. Dieser wird demnächst durch den ZBN saniert. Hierzu steuert ein privater Sponsor 1500 Euro bei. Altpeter wies außerdem auf eine Ortsbegehung am Mittwoch in der Wiebelskircher Ortsmitte hin, an der neben Mitarbeitern des ZBN und der Tiefbauabteilung auch Bürgermeisterin Lisa Hensler teilnimmt. Dabei sollen Maßnahmen erörtert werden, um die permanenten Verschmutzungen im Bereich Wibiloplatz, Ehrenmal und Freibach zu unterbinden.