Ortsrat : Von Einkaufsmarkt und Kita-Sanierung

Der Ortsrat in Kohlhof behandelte zwei besonders wichtige Themen. So viele Zuschauer wie selten bezeugten ihr Interesse.

Das Besucherinteresse in der Sitzung des Ortsrates Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof am Montag war groß. Nicht ohne Grund, denn die meisten Zuhörer waren ins Sportheim des SV Kohlhof gekommen, weil sie Näheres zum Bau des Einkaufsmarktes in Furpach erfahren wollten. Das war einer von neun Tagesordnungspunkten im öffentlichen Teil der Sitzung und Ortsvorsteher Peter Pirrung von der CDU hatte dazu auch einiges zu sagen. „Der Markt wird kommen“, lautete hierzu seine klare Ansage, „und er wird bis Sommer 2020 fertig sein“, sagte Pirrung weiter. Das habe ihm der Projektleiter zugesichert, mit dem er regelmäßig im Gespräch sei. Nach dessen Aussage veranschlagt die Nettomarktkette als Betreiber „eine reine Bauzeit von 24 Wochen“, erklärte Pirrung, doch die beginne erst, wenn alle Formalien einschließlich des baurechtlichen Verfahrens abgeschlossen sind. „Aber ich bleibe an diesem Thema dran“, versicherte der Ortsvorsteher.

SPD-Ortsratsmitglied Karin Hans bedauerte, dass die eigens eingerichtete Busverbindung zum Einkauf nach Wellesweiler nur wenig in Anspruch genommen wird und deshalb sei zu befürchten, dass die NVG diese Linie irgendwann wieder einstellt.

Weiteres wichtiges Thema der Sitzung waren die Umbauarbeiten in der Kita Furpach. Dort hatte sich der Ortsrat zuvor zu einer Ortsbegehung getroffen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Die zog sich länger hin als vorgesehen und deshalb konnte die Ortsratssitzung erst mit 20-minütiger Verspätung beginnen. Mit dabei war Eckhard Straßburger vom Stadtamt für Gebäudewirtschaft, der in der Sitzung die weitere Vorgehensweise und die Zeitschiene erläuterte.

Demnach wird der Kindergarten in Furpach bis Ende des Jahres fertig werden, die gesamte Maßnahme soll dann bis Oktober 2020 abgeschlossen sein, „so dass wir dort in den nächsten Jahren nichts mehr zu machen brauchen“, gab Straßburger eine zuversichtliche Prognose ab. Bis dahin wird aber auch die Schulturnhalle noch als Gruppenraum benötigt, die somit für andere Nutzer weiterhin nicht zur Verfügung steht. Das sei zwar unumgänglich, meinte Ortsvorsteher Pirrung, „aber diese Situation ist weder für die Kinder noch für die Vereine zufriedenstellend“.

Zu Beginn der Sitzung hatte der Vorsitzende Thomas Schmitt als neues Mitglied der CDU-Fraktion im Ortsrat verpflichtet. Er rückt für Birgit Pirrung nach, die ihr Ortsratsmandat wegen Zugehörigkeit zum Stadtrat zurückgegeben hat. Werner Reistroffer von der AfD konnte bisher noch nicht als Ortsratsmitglied verpflichtet werden, er war zu der Sitzung nicht erschienen.