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Orang-Utan-Baby Surya hat sich an der Zehe verletzt

Orang-Utan-Baby Surya hat sich an der Zehe verletzt

Neunkirchen. Wie das bei Neugeborenen so ist, machen sie den Eltern nicht nur unendlich viel Freude, sondern geben auch oft Anlass zur Sorge. Dann, wenn was nicht so ist, wie es sein sollte. Neunkirchens Zoodirektor Norbert Fritsch hat sich die letzten Tage um den jüngsten Nachwuchs im Zoo gesorgt. Orang-Utan-Baby Surya hat nämlich eine kleine Verletzung an der Zehe

Neunkirchen. Wie das bei Neugeborenen so ist, machen sie den Eltern nicht nur unendlich viel Freude, sondern geben auch oft Anlass zur Sorge. Dann, wenn was nicht so ist, wie es sein sollte. Neunkirchens Zoodirektor Norbert Fritsch hat sich die letzten Tage um den jüngsten Nachwuchs im Zoo gesorgt. Orang-Utan-Baby Surya hat nämlich eine kleine Verletzung an der Zehe. "Es scheint nicht so schlimm, aber man muss aufpassen, dass sich das nicht entzündet." Ein Jahr lang, so Fritsch, müsse man immer noch zittern. Zumal Mutter Struppi ja selbst noch so sehr jung sei, erst acht Jahre alt wird. "Eine gewisse Mortalitätsrate gibt es im ersten Lebensjahr." Auch dass die Zooärztin zurzeit nicht da sei, lässt Fritsch in Sachen Surya nicht gerade ruhiger werden. Dabei, so bestätigt er, sei eigentlich alles okay. Aber so sind sie halt, die besorgten Eltern.

Da hilft am besten Ablenkung. Und von der hat Fritsch zurzeit mehr als genug. Schließlich steht einiges an Projekten an, bevor die eigentliche Saison Ende März, zu Ostern, startet. Da ist natürlich die Großbaustelle Raubtieranlage. Momentan wartet man noch auf den Zuschussbescheid, denn alles war nun doch teurer geworden, planerische Anpassungen notwendig. Deshalb muss das Land jetzt nochmal ran. Hier aber ist Fritsch optimistisch. Bewahrheitet sich sein Optimismus, dann wird der erste der drei Bauabschnitte im Sommer fertig. Die Bären werden wohl schon im Frühjahr umziehen. Der zweite Bauabschnitt folgt dann auf dem Fuß. Noch dieses Jahr soll da Wesentliches geschehen bei der Tigeranlage. "Schließlich ist das ein wesentlicher Meilenstein im Zoo-Konzept, gibt einen Attraktivitätsschub." Aber, so Fritsch, es laufe hier alles gut. Ebenso wie an anderen Stellen im Zoo. So wird man an Ostern endlich so richtig bewundern können, was eigentlich schon letztes Jahr geschaffen wurde: den renovierten Jedermannsbrunnen mit Kneippbecken beispielsweise oder die gepflasterte Fläche im Bereich der maritimen Anlage. Diese Woche noch beginnen die Arbeiten am ältesten Gebäude des Zoss, dem Entenhäuschen. Daraus wird ein kleiner Pavillon. Dann wird der komplette Bereich um Ententeich, Zooschule, Seehundbecken deutlich aufgewertet sein, sagt Fritsch. Überdachte Sitzplätze, der Grillpunkt laden die Besucher ein. "Es sieht hier ganz ander aus als letztes Jahr." Auch dort, wo der Spielplatz ist, wird bis Ostern noch geschafft. Das Streichelgehege wird zu "Streichelkirchen" mit zusätzlichen Zwergziegen. Die Rundvoliere soll begehbar werden. Hier ziehen 100 Wellensittiche aus Worms ein, ("die sind froh, welche abgegeben zu können"). "So was Ähnliches habe ich im Tierpark Nordhorn gesehen." Wenn dann Streicheltierbereich und Ententeich entsprechend aufgewertet sind, muss nur noch das Wetter stimmen. "Da hoffe ich drauf, Ostern ist so sehr früh dieses Jahr." Die Besucher aber - so viel verspricht Fritsch schon mal - können sich noch auf viel mehr freuen. Denn "einiges Interessantes ist in der Mache". Welche Projekte genau, das will er noch nicht verraten. "Da fehlen noch die Schlusskonzepte und die Finanzierungsmodelle zum Teil."