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Nils Meisberger vom SV Kohlhof referiert

Vortrag : Nils Meisberger vom SV Kohlhof referiert online

Der Saarländische Fußballverband (SFV) bietet in diesem Monat kostenlose Online-Seminare für Vereine an. An diesem Donnerstag, 14. Januar, geht es ab 19 Uhr um das Thema „Kreative Einnahmemöglichkeiten für Vereine“.

Referent ist Nils Meisberger, der Vorsitzende des SV Kohlhof. Die Zugangsdaten zu dieser Online-Reihe sind auf der Internetseite des SFV unter http://www.saar-fv.de abrufbar. Meisberger ist 24 Jahre alt und nebenher im Bereich Social Media Marketing tätig, sitzt für die CDU im Stadtrat und ist unter anderem JU-Kreisvorsitzender. Er ist seit mittlerweile über anderthalb Jahren Vereinsvorsitzender des SV Kohlhof. „Der neue Vorstand ist insgesamt sehr jung. Wir konnten seit dieser Zeit bereits einiges bewegen. Im Februar gibt es Neuwahlen. Es wird eine digitale Mitgliederversammlung stattfinden, verbunden mit einer Urnenwahl im Clubheim. So können wir auch die älteren Mitglieder mitnehmen“, erklärt Meisberger. Er kennt den SFV-Pressesprecher Michael Scholl sehr gut. So kam dann auch die Zusammenarbeit mit diesem Verband zustande.

Zu seinem Vortrag im Online-Seminar wollte Meisberger der SZ noch nicht zu viel verraten, um die Spannung bei den Zuhörern aufrecht zu erhalten. „Man kann aber einfach dazu sagen, dass wir beim SV Kohlhof mit einem großen Minus gestartet waren. Wir haben uns das digitale Zeitalter zu Nutzen gemacht. Wir waren auch einer der ersten Vereine, die ein virtuelles Heimspiel ausgetragen haben“, resümiert der 24-Jährige. Es gelte, sich aus der breiten Masse hervorzuheben. Ganz wichtig sei die Vernetzung: „Im Zusammenhang mit dem virtuellen Heimspiel haben wir uns mit einer Burger-Aktion bedankt.“ Die Burger wurden auf Bestellung bis an die Haustür gebracht. Außerdem wurden fürs Heimspiel sogar richtige Karten gedruckt. Insgesamt seien aufgrund der Pandemie dem Verein auch wie anderen Vereinen auch sehr viele Einnahmequellen verloren gegangen.

„Wir haben aber stets versucht, positiv nach vorne zu schauen. Das Spenden von Geld und Sponsoring-Beiträge hat noch einmal etwas gutgemacht. Aber natürlich fehlen uns Dinge wie das Sportfest oder auch Spielbetriebseinnahmen“, sagt Meisberger. Für die saison 2021/2022 hoffe man auf „ein normales Fußballjahr“.