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Unsere Woche
Überraschungsei zum Advent

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Neunkircher Christdemokraten haben es mit ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl recht spannend gemacht. Lange war Funkstille, während andernorts nach und nach die ersten Namen öffentlich wurden. Von beer

Und die SPD, wie zu erwarten, Bürgermeister Jörg Aumann in der Kreisstadt in Position brachte. Das Schweigen der CDU hat natürlich für Spekulationen gesorgt. Sogar dahingehend, ob die Partei in Neunkirchen gar eine Frau ins Rennen schicken könnte. Hat sie nicht. Dafür schlägt der CDU-Stadtverband jetzt mit Dirk Käsbach auf. Am 11. Dezember soll seine offizielle Nominierung über die Bühne gehen. Der 46-Jährige ist Kämmerer der Stadt Königswinter am Rhein. Der Neunkircher CDU-Chef Henrik Eitel nannte den Mann bei seiner Präsentation einen „echten Glücksgriff“. Stadtratsfraktionschef Karl Albert freut sich auf den „unvoreingenommenen Blick“, mit dem der Kandidat ins Rennen gehen kann. Die Neunkircher werden wohl zunächst mal sagen: „Käsbach, wer ist das?“ Es wird eine ausgesprochen sportliche Aufgabe sein, sich den bis dato eher SPD-lastigen Neunkirchern als echte Alternative anzubieten.