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Neunkircher Jusos fordern mehr Kulturangebote für Jugendliche

Neunkircher Jusos fordern mehr Kulturangebote für Jugendliche

Lob und Kritik gibt es von den Jusos Neunkirchen zum neuen Haushaltsplan der Kreisstadt. Während sich die weitgehend stabile Lage sehen lassen könne, wünschen sich die Jusos ein noch größeres Bekenntnis zur kulturellen Jugendszene, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wir begrüßen sehr, dass die Verwaltung und der Stadtrat wieder einmal die drohende Sanierungsgemeinde abwenden konnten. In finanziell schweren Zeiten im Saarland ist dies für eine Stadt wie Neunkirchen alles andere als selbstverständlich", sagt Michael Jakob, Vorsitzender des Juso-Stadtverbandes.

Dennoch sähen die Jusos noch Luft nach oben, wenn es um kommende Aufgaben geht: "Für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt ist es von immenser Bedeutung, sich für junge Generationen attraktiv darzustellen. Dazu gehört auch die Schaffung neuer Jugend- und Freizeitangebote, nicht nur die Fortführung der bisherigen. Die Jugendzentren können diese Aufgabe nicht alleine bewältigen, und mit Musicals ist es hier nicht getan", sagte Vorstandsmitglied Fabian Buß.

Die Ansiedlung des "Antattack Festivals" sei ein wichtiger Impuls, es fehle aber insbesondere noch an regelmäßigen Ausgehmöglichkeiten.