Urban Art in Neunkirchen Und jetzt eine Giebelwand in der Wilhelmstraße Neunkirchen

Neunkirchen · Urban-Art-Künstler Matthias Mross malt in Neunkirchen. Bürger können beim Entstehen des Kunstwerks zuschauen.

Matthias Mross, auf der Brüstung eines Hochhausdaches sitzend, vor seinem „Mural“ (Wand), das er 2020 in Tiflis gemacht hat. Jetzt bemalt er in Neunkirchen eine Giebelwand.

Matthias Mross, auf der Brüstung eines Hochhausdaches sitzend, vor seinem „Mural“ (Wand), das er 2020 in Tiflis gemacht hat. Jetzt bemalt er in Neunkirchen eine Giebelwand.

Foto: Mross​/Mross

Urban-Art-Künstler Matthias Mross gestaltet vom 14. bis 20. September ein großes fotorealistisches Gemälde an der Giebelwand der Wilhelmstraße 19. Bürgerinnen und Bürger sind geladen, ihm dabei zuzuschauen, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt.

Oberbürgermeister Jörg Aumann weiht das neue Kunstwerk am Donnerstag, 21. September, 13.30 Uhr, ein. Kutscherhaus-Leiterin Edda Petri sucht noch weitere Hauswände für Kunstprojekte, so heißt es weiter. Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die sich auf „Kunst im öffentlichen Raum“ einlassen möchten, können sich vor Ort ein Bild von der Aktion machen.

2019 konnte die Kreisstadt Neunkirchen mit dem „Hiddemann“ von Hendrik Beikirch in der Bahnhofstraße erstmalig im Bereich Street/Urban-Art überregional auf sich aufmerksam machen. 2020 folgte dann das 3D-Kunstwerk des Italieners Peeta am Juz in der Süduferstraße. Nun hat das Team des Kreativzentrums Kutscherhaus in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing der Kreisstadt Neunkirchen einen weiteren Urban-Art-Künstler für Neunkirchen gewonnen. Der Münchner Matthias Mross gestaltete bereits Wände, sogenannte „Murals“, in Georgien, Vietnam, Bulgarien, Frankreich und Spanien. Besondere mediale Aufmerksamkeit errang er mit seiner Arbeit an der Münchner Allianz-Arena. Aber auch figurative Leinwandarbeiten malt der 1986 im bayerischen Freising geborene Künstler.