Neunkirchen So werden kleine Träume wahr

Neunkirchen · Projekt „Leben auf dem Ponyhof“: Therapeutisches Reiten für benachteiligte Kinder im Neunkircher Zoo.

Julia Koch (von links), Martina Wilhelm, Anna-Lena Wilhelm, Thomas Mörsdorf, Landrat Sören Meng, der stellvertretende Caritasdirektor Dirk Schmitt und Zoodirektor Norbert Fritsch freuen sich mit den Jungen und Mädchen, für die durch das Projekt ein kleiner Traum wahr wird.

Julia Koch (von links), Martina Wilhelm, Anna-Lena Wilhelm, Thomas Mörsdorf, Landrat Sören Meng, der stellvertretende Caritasdirektor Dirk Schmitt und Zoodirektor Norbert Fritsch freuen sich mit den Jungen und Mädchen, für die durch das Projekt ein kleiner Traum wahr wird.

Foto: DANIEL HOHLWECK​

Der Umgang mit Pferden, Reiten oder Ausflüge in den Zoo – das sind für Kinder aus Familien mit Unterstützungsbedarf oft lang ersehnte, aber unerfüllte Wünsche. Das Projekt des Caritasverbandes Schaumberg Blies gemeinsam mit dem Neunkircher Zoo „Das Leben ist ein Ponyhof“ setzt genau da an, wie die Stadt Neunkirchen mitteilt.

Einkommensschwache Familien haben demnach oft keine Möglichkeit, ihren Kindern besondere Freizeitaktivitäten wie Reiten anzubieten.

Das Projekt „Das Leben ist ein Ponyhof“ basiert auf der Idee, dass der Kontakt mit Tieren und das Reiten vielfältige positive Auswirkungen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat.

Der Umgang mit den Ponys stärkt sie nicht nur in ihrem Selbstbewusstsein. Die feinfühligen Tiere reagieren auch sensibel auf das Handeln der Kinder und schulen so deren soziale Fähigkeiten. Auch das Gefühl für Verantwortung wird durch den Umgang mit den Tieren gestärkt. Die Kinder können sich in der Gruppe körperlich betätigen, sozial und emotional interagieren und dabei jede Menge Spaß haben.

Thomas Mörsdorf, Leiter des allgemeinen sozialen Dienstes beim Caritasverband betonte die präventive Wirkung des Projektes: „Armut hat nicht nur mit geringen finanziellen Mitteln zu tun. Auch fehlende soziale Teilhabe verstärkt das Armutsrisiko.“

Dirk Schmitt, stellvertretender Caritasdirektor fügte hinzu, „das Thema Armutsprävention ist uns eine Herzensangelegenheit, weshalb uns gerade bei solchen Projekten, wie dem Ponyhof-Projekt, die Verstetigung sehr wichtig ist“.

Landrat Sören Meng hat sich das Projekt vor Ort angeschaut und tatkräftig mitgeholfen: „Diese Idee ist nicht nur eine therapeutische Initiative, sondern auch eine Möglichkeit, die Verbindung zwischen Mensch und Tier zu stärken und die Schönheit der Natur zu erleben. Der Neunkircher Zoo bietet eine ideale Umgebung für diese Aktivitäten. Vielen Dank an alle, die sich in dieses Projekt einbringen.“

Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren mit Unterstützungsbedarf.

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