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Ersatz in Sicht
Neue Schwänin kommt noch diese Woche

(Symbolfoto).
(Symbolfoto). FOTO: dpa / Frank Rumpenhorst
Furpach. Nach dem Tod der Gefährtin bleibt der Schwanenmann nicht mehr lange alleine. Von Elke Jacobi

Schon in dieser Woche soll ein neues Schwanenweibchen für den Furpacher Gutsweiher kommen. Das hat die zweite Vorsitzende des Heimatvereins Furpach, Renate Lehmann, mitgeteilt. Das Weibchen kommt aus der Gruppe, der auch der Schwanenmann entstammt. Ende Oktober war der zusammen mit seiner langjährigen Gefährtin aus dem hohen Norden nach Furpach gekommen. Schon wenige Tage, nachdem die Tiere frei auf dem Weiher schwimmen durften, war das Weibchen gestorben. Untersuchungen ergaben schließlich, dass eine Pilzerkrankung die Todesursache war. Die hatte es bereits aus der Heimat mitgebracht. Der Vorstand des Heimatvereines Furpach, der sich um die Versorgung der Tiere auf dem Weiher kümmert, ist erleichtert darüber, dass zumindest eine falsche Fütterung nicht der Grund für den Tod des Schwanenweibchens war. Wäre dies der Fall gewesen, hätte der Verein keinen Neubesatz befürwortet, so heißt es.


Aber nach entsprechender Beratung unter Einbeziehung der Expertise von Zoodirektor Norbert Fritsch hat der Vorstand entschieden, dass der Schwan nicht alleine bleiben soll. Man will, dass der Schwan ein neues Weibchen bekommt und hofft, dass es sich genauso gut einlebt, wie sein künftiger Partner. Zusätzlich wird der Verein zur Beschilderung durch die Stadtverwaltung noch einige Piktogramme spendieren, die die Besucher auch auf das unbedingte Fütterungsverbot, zum Schutz der Tiere und des Weihers, hinweisen. Die Schwäne werden ausschließlich mit extra für sie zusammengestellter Nahrung gefüttert.