Neue Broschüre beleuchtet die Geschichte der Grube Heinitz

Neue Broschüre beleuchtet die Geschichte der Grube Heinitz

Wer an der Geschichte des Bergbaus in Neunkirchen interessiert ist, kommt an einer Broschüre nicht vorbei, die druckfrisch erschienen ist. Dr. Herbert Müller widmet sich auf 112 Seiten den Anfängen des Bergbaus in der Region bis hin zur neueren Geschichte der Grube Heinitz.Das Buch, das der Historische Verein Stadt Neunkirchen im Rahmen seiner historischen Schriftenreihe herausgegeben hat, trägt den Titel "Die Grube Heinitz Neunkirchen " mit dem Untertitel: "Deutschlands frühester Steinkohlenbergbau ".Herbert Müller beginnt mit den ersten steinzeitlichen Spuren der Eisenerzgewinnung auf dem Riedberg, geht auf die Entdeckung der frühesten Steinkohlegewinnung Deutschlands in den Heinitzstollen ein und beschreibt die Bedeutung der Kännelkohle.

Chronologisch schildert der Autor den Beginn des industrialisierten Steinkohlebergbaus in Neunkirchen bis hin zum ersten elektrischen Licht im Saarland, das 1878/79 in Heinitz-Dechen erzeugt wurde. Folgerichtig ist auch ein ausführliches Kapitel der Broschüre der historischen Heinitzer Gasmaschinenzentrale gewidmet.

Ein Abschnitt der üppig bebilderten Broschüre ist den letzten Heinitzer Kännelkohlenschnitzern gewidmet, ein weiterer den Bergmannshäusern in Heinitz. Auch "uralte Geschichten aus der Grube Heinitz" auf der Grundlage überlieferter Erzählungen steuert Herbert Müller bei.

Die Broschüre "Die Grube Heinitz Neunkirchen " ist zum Preis von 6,90 Euro unter anderem zu beziehen bei: Geschäftsstelle des Historischen Vereins in der Irrgartenstraße, Buchhandlung König in der Bahnhofstraße, Familie Melnyk in der Albert-Schweitzer-Straße 30, Heimatmuseum Heinitz in der Waldstraße während der Öffnungszeiten.