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"Neben der Spur" führt auch zum Erfolg

"Neben der Spur" führt auch zum Erfolg

Reden/Kreis Neunkirchen. Mit der offiziellen Übergabe des Zuwendungsbescheides ist gestern das Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord, siehe "Stichwort") in die Umsetzungsphase gestartet. In einer Feierstunde im Redener Zechenhaus würdigten Vertreter des Bundes und des Landes das prämierte Projekt, mit dem der Strukturwandel in der Landschaft nach dem Bergbau begleitet werden soll. "Das Projekt ist Chance und Hoffnung auf Neues", wertete Armin König, aktueller Vorsteher des Zweckverbandes LIK Nord. "Heute ist ein guter Tag für uns." Historienkenner Reinhard Klimmt skizzierte die Industriegeschichte der Region und ihr Erbe, warb für die LIK-Nord-Ideen: "Ein lebendiges Projekt. Viele Facetten, ein großes Ganzes." Ernsthaftes und Launiges war zu hören, dazu ungezählte Dankesworte. Diese gingen auch an Detlef Reinhard. Dem engagierten Geschäftsführer des Zweckverbandes galten zugleich Genesungswünsche. Reinhard fehlte gestern aus gesundheitlichen Gründen. Musikalisch unterhielt der Saarknappenchor.Das Projekt zeige, dass die Industrienatur nicht nur erhaltenswert sei, sondern auch "Ausgangspunkt für eine Wiederbelebung der Region" sein könne, so Saar-Umweltminister Reinhold Jost. Naturschutz und Naturnutzung gingen hier Hand in Hand, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. "Natur braucht Zeit", so die Staatssekretärin weiter. "Und das Projekt braucht auch Geduld und Ausdauer." Schwarzelühr-Sutter appellierte ebenso wie Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Menschen mitzunehmen, "besonders die jungen Menschen, Kinder und Jugendliche." Jessel - 2009 Jury-Mitglied - erinnerte sich: "Ein bisschen neben der Spur" sei die Bewerbung aus dem Saarland gewesen, und das meine sie positiv, "mit wirklich neuen Ideen".

Reden/Kreis Neunkirchen. Mit der offiziellen Übergabe des Zuwendungsbescheides ist gestern das Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord, siehe "Stichwort") in die Umsetzungsphase gestartet. In einer Feierstunde im Redener Zechenhaus würdigten Vertreter des Bundes und des Landes das prämierte Projekt, mit dem der Strukturwandel in der Landschaft nach dem Bergbau begleitet werden soll. "Das Projekt ist Chance und Hoffnung auf Neues", wertete Armin König, aktueller Vorsteher des Zweckverbandes LIK Nord. "Heute ist ein guter Tag für uns." Historienkenner Reinhard Klimmt skizzierte die Industriegeschichte der Region und ihr Erbe, warb für die LIK-Nord-Ideen: "Ein lebendiges Projekt. Viele Facetten, ein großes Ganzes." Ernsthaftes und Launiges war zu hören, dazu ungezählte Dankesworte. Diese gingen auch an Detlef Reinhard. Dem engagierten Geschäftsführer des Zweckverbandes galten zugleich Genesungswünsche. Reinhard fehlte gestern aus gesundheitlichen Gründen. Musikalisch unterhielt der Saarknappenchor.Das Projekt zeige, dass die Industrienatur nicht nur erhaltenswert sei, sondern auch "Ausgangspunkt für eine Wiederbelebung der Region" sein könne, so Saar-Umweltminister Reinhold Jost. Naturschutz und Naturnutzung gingen hier Hand in Hand, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. "Natur braucht Zeit", so die Staatssekretärin weiter. "Und das Projekt braucht auch Geduld und Ausdauer." Schwarzelühr-Sutter appellierte ebenso wie Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Menschen mitzunehmen, "besonders die jungen Menschen, Kinder und Jugendliche." Jessel - 2009 Jury-Mitglied - erinnerte sich: "Ein bisschen neben der Spur" sei die Bewerbung aus dem Saarland gewesen, und das meine sie positiv, "mit wirklich neuen Ideen".

Informationen zu den LIK-Nord-Plänen im Internet unter www.lik-nord.de

Stichwort

Die Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord) war 2009 Gewinnerregion beim Bundeswettbewerb Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung in der Kategorie "Urbane, industrielle Landschaften". Hier arbeiten Friedrichsthal, Illingen, Merchweiler, Neunkirchen, Quierschied, Schiffweiler, Landkreis Neunkirchen und die Industriekultur Saar zusammen. Das Fördervolumen beträgt knapp 13 Millionen Euro. 90 Prozent übernehmen Bund und Land, zehn Prozent der Zweckverband. cle