Nachtragshaushalt ist genehmigt

Bevor der Ortsrat Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof zu seinem traditionellen Weihnachtsessen übergehen konnte, galt es noch einige Punkte abzuarbeiten. Unter anderem den Nachtragshaushalt, der 50 000 Euro mehr für den Endausbau Matzenhübel vorsieht.

Als letzter der vier Neunkircher Ortsräte hat am Dienstag der Ortsrat Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof das Sitzungsjahr beendet. Bevor jedoch in einer Furpacher Traditionsgaststätte das Jahresabschlussessen aufgetischt wurde, hatte der Rat unter dem Vorsitz von Ortsvorsteher Klaus Becker noch eine knapp gehaltene Tagesordnung abzuarbeiten. Wesentliches Thema war der Nachtragshaushalt der Stadt, den Pascal Eisele vom Kämmereiamt erläuterte.

Der Leiter der Haushaltsabteilung und stellvertretende Stadtkämmerer erwähnte zwei Maßnahmen im Ortsteil, die vom Nachtragsetat betroffen sind. Die Gelder für den Bau von Fluchttreppen in der Grundschule Furpach sind darin nicht mehr enthalten und werden 2016 im Haushalt neu eingestellt. Die Ansätze für den Endausbau Matzenhübel werden hingegen um 50 000 Euro erhöht. "Ansonsten wird es in den drei Stadtteilen keine Änderungen geben", versicherte Eisele. Danach wurde der Nachtragshaushalt durch den Ortsrat einstimmig angenommen.

Ortsvorsteher Becker informierte den Ortsrat, dass noch in diesem Jahr mit der Installation der Beleuchtung an der Autobahnbrücke begonnen werden soll und er verwies auf Widerstände in der Verwaltung bei der vom Ortsrat geforderten Umgestaltung der Küche in der Grundschule.

Wegen ihrer Einstellung als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung ist Jessica Hammoud (SPD ) zum 1. Dezember aus dem Ortsrat ausgeschieden.