Nach Brand in Neunkirchen: Leiche im Wohnhaus kann nicht geborgen werden

Nach Brand in Neunkirchen : Leiche kann bislang nicht geborgen werden

Noch immer ist es den Helfern nicht möglich, in das einsturzgefährdete Wohnhaus vorzudringen. Die Suche nach den Vermissten geht unterdessen weiter.

Auch am Montag (13. Mai) hat die Feuerwehr in Neunkirchen löschen müssen. Mehr als 24 Stunden nach dem Ausbruch des verheerenden Brandes in der Innenstadt züngelten Flammen in dem einsturzgefährdeten Wohnhaus.

Unterdessen ist es den Helfern weiterhin nicht möglich, ins Innere vorzudringen. Eine Leiche, die von außen im Dachgeschoss durch das zerstörte Gebälk entdeckt worden war, ist bislang nicht geborgen. Zurzeit ist nur bekannt, dass es sich bei dem Toten um einen Erwachsenen handeln soll. Weiterhin bleibt eine Familie vermisst. Dabei soll es sich um einen Mann (50), seine Frau (33) und ein Kind (4) handeln.

Bei dem Brand, der am Sonntag gegen 5 Uhr nach bisherigem Ermittlungsstand im Keller des zweigeschossigen Wohnhauses in der Wellesweilerstraße ausgebrochen war und sich rasch über das hölzerne Treppenhaus ausgebreitet hatte, wurden 13 Menschen teils bei dramatischen Aktionen gerettet. Fachleute kappten Gas- und Stromleitungen. Die Straße bleibt weiterhin gesperrt. Die Unglücksursache ist unklar.

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