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Evolution Lady Singers: Musikalische Reise über die Kontinente

Evolution Lady Singers : Musikalische Reise über die Kontinente

Die Evolution Lady Singers feierten ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert in der Stummschen Reithalle.

Das Publikum klatschte, sang und tanzte mit und am Ende gab es stehenden Applaus für zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Was die Evolution Lady Singers am Sonntag den zahlreichen Besuchern in der Stummschen Reithalle bei ihrem Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen boten, das war für einen Laienchor schon bemerkenswert. Chorleiter Hans-Werner Will, im April 1998 Initiator und Gründer des Frauenchores, hatte für das Konzert ein buntes Programm zusammengestellt, und das war auch ein Querschnitt durch die gesangliche Vielfalt seines Chores. Die Moderation hatten sich mehrere Sängerinnen geteilt und dabei auch nützliche Informationen zu allen Titeln geliefert. Unterstützt wurde der Chor durch die beiden Sopranistinnen Monika Fuchs und Klaudia Scholl aus Hasborn sowie den Tenor Rainer Quinten aus Ottweiler. Alle drei waren eine zusätzliche Bereicherung für das Konzert.

Nachdem die Evolution Lady Singers zu Beginn von „Hava Nagila“ über „Blue Moon“ bis zu einem anspruchsvollen Edith-Piaf-Medley musikalisch schon in drei Kontinenten unterwegs waren, zeigte der einzige Sänger auf der Bühne bei der Filmballade „The Shadow of your Smile“, dass er gut mit den etwa 40 Sängerinnen kann. Klaudia Scholl überbrachte rosige Grüße, zunächst mit dem Hildegard-Knef-Titel „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ und danach noch einmal im Duett mit Monika Fuchs bei dem Chanson „L‘important c‘est la rose“ von Gilbert Becaud. Der Chor schlug danach sanfte Töne an bei „Killing me softly“, dem Elvis-Presley-Liebeslied „Can‘t help falling in Love“, dem Zarah-Leander-Stück „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ aus dem Film La Habanera oder dem nachdenklichen „Mein Freund, der Baum“ von Alexandra aus dem Jahr 1969. Dass sie auch anders können, zeigten die Sängerinnen bei „Let‘s twist again“, originell interpretiert von Chormitglied Uschi Peter und dem gesamten Ensemble und dabei kam auch im Publikum Bewegung auf. Für den Kontrast sorgten danach die beiden Gastsängerinnen bei der Ballade „You raise me up“ des amerikanischen Sängers Josh Groban.

Ein weiterer Genuss war der Klassiker „The Sun ain‘t gonna shine anymore“ der Walker Brothers aus den 1960er Jahren, den der Chor zusammen mit Rainer Quinten sang. Auch sein Duett mit Monika Fuchs bei dem Musicaltitel „Liebe, mehr will ich nicht von dir“ aus dem Phantom der Oper war ein besonderer Beitrag. Stimmungsvoll, wie das gesamte Konzert verlief, ging es auch zu Ende mit dem emotionalen „Time to say goodbye“ aller Mitwirkenden.