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Mit einer Goldenen Hochzeit geht's los

Mit einer Goldenen Hochzeit geht's los

Was wünschen Sie Ihrer Gemeinde für 2013 vor allem?Pirrung: Nachdem wir am Weltuntergang gerade nochmal so vorbeigeschrammt sind, wünsche ich mir, dass die Spiesen-Elversberger noch ein Stückchen näher zusammenrücken, damit es gelingt, unsere Wohnfühlgemeinde weiter positiv zu entwickeln und die Begriffe Einwohnerrückgang und Schuldenbremse ihren Schrecken verlieren.

Was wünschen Sie Ihrer Gemeinde für 2013 vor allem?

Pirrung: Nachdem wir am Weltuntergang gerade nochmal so vorbeigeschrammt sind, wünsche ich mir, dass die Spiesen-Elversberger noch ein Stückchen näher zusammenrücken, damit es gelingt, unsere Wohnfühlgemeinde weiter positiv zu entwickeln und die Begriffe Einwohnerrückgang und Schuldenbremse ihren Schrecken verlieren.

Was ist der allererste offizielle Termin in Ihrem Dienstkalender 2013?

Pirrung: Wenn ich die Termine richtig im Kopf habe, darf ich beim ersten offiziellen Termin am 3. Januar einem Ehepaar in Elversberg zur Goldenen Hochzeit gratulieren, danach folgen die Neujahrsempfänge der Katholischen Pfarrei St.Ludwig-Herz Jesu am Samstag und mein eigener am Sonntag, 6. Januar, in der Glückauf-Halle.

Was ist der voraussichtlich wichtigste Termin 2013?

Pirrung: Es sieht ganz danach aus, dass wir die neue Kindertagestagesstätte in Spiesen für rund 100 Kinder nach den Osterferien einweihen und eröffnen können. Es ist eines unserer größten Neubauprojekte in den vergangenen zehn Jahren.

Auf welche Aufgaben/Auftritte freuen Sie sich besonders? Welche müssten nicht sein?

Pirrung: Oh, da hoffe ich auf viele schöne Anlässe, neben der offiziellen "Inbetriebnahme" verschiedener Bauobjekte freue ich mich auf den Auftritt der Magic Artists zusammen mit Frank Nimsgern im Rahmen der Musikfestspiele Saar, auf das Open-Air-Konzert Anfang Juni "Classic am Turm" und vielleicht die ein oder andere Meisterschaftsfeier im Sport. Verzichten könnte ich auf alle Schadensereignisse, die die Gemeinde betreffen, wie der Gasalarm im Februar beispielsweise. Das hätte richtig schiefgehen können. Und natürlich müssten andere traurige Ereignisse nicht sein, wie beispielsweise das plötzliche Ableben meines Bürgermeisterkollegen Arno Schmidt aus Lebach mit gerade mal 60 Jahren.

Nennen Sie die drei wichtigsten Projekte für Ihre Gemeinde in 2013.

Pirrung: Wir wollen mit einer umfangreichen Sanierung der Glückauf-Halle beginnen, die sich über mehrere Jahre verteilen soll, die Feuerwehrgerätehäuser in Spiesen und Elversberg müssen umfänglich auf Vordermann gebracht werden und den modernen Erfordernissen angepasst werden und ich hoffe auf einen weiteren großen Schritt in Richtung Erschließung Wohngebiet "Am Truckenbrunnen" mit rund 70 Baugrundstücken und Gewerbeflächen.

Haben Sie Ihren Jahresurlaub 2013 bereits eingetragen? Mit wem stimmt sich der Verwaltungschef ab?

Pirrung: Eingetragen noch nicht, es ist angedacht, im Sommer wieder einige Tage in Frankreichs Süden zu verbringen. Das Abstimmen erfolgt zuerst natürlich mit meiner Gattin und dann mit meinem Beigeordneten, der mich bei Abwesenheit vertritt.

Gute Vorsätze haben jetzt Saison: Verraten Sie uns, was Sie als Bürgermeister im neuen Jahr besser machen wollen?

Pirrung: Wir wollen die Außendarstellung und Attraktivität unserer Gemeinde optimieren, an diesem "Gemeindemarketingprojekt" werde ich engagiert mitarbeiten und wir versuchen auf diese Weise die Kommunikationswege mit der Bürgerschaft und den Institutionen und Organisationen zu verbessern.Foto: SZ-Archiv