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Messe Neunkirchen
Neuheiten ziehen auf die Messe

Auch am Sonntagvormittag strömten die Besucher der Neunkircher Messe durch die Hallen der NVG.
Auch am Sonntagvormittag strömten die Besucher der Neunkircher Messe durch die Hallen der NVG. FOTO: Jörg Jacobi
Neunkirchen. Die Neunkircher Messe hat über drei Tage viele Besucher angelockt. Die wollten dort vor allem sehen und hören, was es an Neuem gibt. Von Jörg Gustav Jacobi-Vogelgesang

Zu sehen gab es für die Besucher an den drei Tagen der achten Neunkircher Messe jede Menge. Beim Besuch der SZ am vorigen Sonntagvormittag strömten bereits die Massen. Groß und Klein tummelten sich auf dem Gelände der Neunkircher Verkehrsgesellschaft, NVG. Viel zu sehen und zu probieren, aber vor allem jede Menge Information gab es an den verschiedenen Ständen der Aussteller.


Nicht nur um die Spreewaldgurken, sondern um Werbung für die schöne Spreewaldregion ging es beispielsweise wieder am Stand von Neunkirchens Partnerstadt Lübben. Am Stand der Pflegeherzen/Seniorenbetreung Saar wurde über den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen in Alltag und Haushalt informiert. Ganz im Trend der Zeit war der Stand von Goviana Bio-Vegan. Hier gab es Süßigkeiten in 30 verschiedenen Sorten. Zum ersten Mal war die Firma aus Birkenfeld auf der Messe. Ihr Angebot zum Probieren wurde von den Besuchen sichtlich gut angenommen. Flüssiges gab es beispielsweise bei Wein und Sekt Jacob Gerhardt aus Rheinhessen. Dort wurden in einem kleinen Weinbistro 80 verschiedene Wein- und Sektsorten kredenzt. Zum allerersten Mal bei der Neunkircher Messe war auf Einladung der Kommunalen Energie- und Wasserversorgung (KEW) vxt. Deutschland. Die Leipziger Firma präsentierte Elektro-Kleintransporter. Hier herrschte reger Andrang neugieriger Besucher.

Britta und Patrick Müller aus Schiffweiler waren erstmals zur Messe gekommen. „Mal sehen, was es alles so gibt“, waren sie rundum interessiert. Ganz klar war jedenfalls: Der 20 Monate alte Sohn Henry hatte viel Spaß beim Spieleangebot für Kinder. „Mich interessiert vor allem das Sortiment an Neuheiten“, erzählte Michael Collnot aus Ottweiler der SZ. Für ihn war es am Wochenende der zweite Besuch auf einer Neunkircher Messe. Mit ihren drei Kindern war Familie Schulz aus Wiebelskirchen gekommen. Die jüngste Tochter acht Monate, die älteste sechs Jahre. Das Interesse der Familie war klar: „Informationen zum Klima, und was man tun kann, um auch weiterhin gewissenhaft mit einer grünen Umwelt zu leben.“
Bereits seit der ersten Neuauflage der Neunkircher Messe ist Familie Johann hier zu Gast. Für den zwölfjährigen Sohn Sören ist die achte Neunkircher Messe auch schon der fünfte Messebesuch. Das Motto der Familie lautet: „Mal sehen, was es in diesem Jahr so alles Neues gibt.“ Auch Silke und Marc Borsdorff kennen die Messe. Das Angebot des Handwerks und im Sportbereich interessierte die beiden. Und weil sie die Messe gut kennen, wissen sie auch, was gut ist. Marc Borsdorff jedenfalls hat für den Nachhauseweg „als Wegeproviant“ schon mal einen zwei Kilo-Eimer-Spreewaldgurken eingeplant, wie er der SZ am Sonntag verriet.