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Menschenrettung und Brandbekämpfung

Menschenrettung und Brandbekämpfung

Furpach. Als am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr die Alarmsirenen in Furpach ertönten, mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, Löschbezirk Furpach, nicht weit ausrücken. Einsatzort war der Kindergarten Sankt Josef in Furpach

Furpach. Als am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr die Alarmsirenen in Furpach ertönten, mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, Löschbezirk Furpach, nicht weit ausrücken. Einsatzort war der Kindergarten Sankt Josef in Furpach. Die Alarmierung erfolgte während der Jahreshauptübung des Löschbezirks, wo man sich Menschenrettung, Brandbekämpfung und Sicherung der Unglücksstelle als Aufgabe gestellt hatte. Die Simulation sah wie folgt aus: Während der Nachmittagsbetreuung im Kindergarten kommt es wegen einer überhitzten Mehrfachsteckdose zu einem Brand. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung geraten mehrere Kindergartenkinder (Mitglieder der Jugendfeuerwehr Furpach-Ludwigsthal) in Panik. Statt den Weg in den sicheren Außenbereich zu suchen, verstecken sich die Kinder, um der Gefahr zu entrinnen. Zwei Angriffstrupps der Furpacher Wehr, mit Pressluftatemschutzgeräten ausgestattet, verschafften sich den Weg zu den Eingeschlossenen, während die Wassertrupps von außen die Brandbekämpfung tätigen."Wir haben die Übung sehr realitätsgetreu ausgearbeitet", informierte der Pressesprecher der Wehr, Christopher Benkert. "Gerade Kinder geraten im Gefahrenfalle sehr schnell in Panik und denken, wenn sie sich verstecken, könnte ihnen das Feuer nichts antun." Mittels Unterdrucklüftern erfolgte die Belüftung des Gefahrenbereiches. Professionell gingen die Angriffstrupps bei ihrer Rettung vor, so dass die vermissten Kinder schnell geborgen waren. Auch die Brandbekämpfung erfolgte zügig, und eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude wurde erfolgreich verhindert. Dafür gab es viel Lob von Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann. "Diese Übung unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Furpacher Wehr. Auf diese Männer und Frauen kann man sich hundertprozentig verlassen." So sah es auch Oberbrandmeister Bernhard Müller, der sich bei der abschließenden Manöverkritik im Feuerwehrgerätehaus sehr zufrieden zeigte. Insgesamt waren 28 aktive Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner des Löschbezirkes Neunkirchen-Furpach, 15 Jugendwehrmitglieder sowie drei Einsatzfahrzeuge der Furpacher Wehr bei der Jahreshauptübung im Einsatz. ad