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Max-von-der-Grün-Schule soll Ganztagsschule werden

Max-von-der-Grün-Schule soll Ganztagsschule werden

Merchweiler. Die Chancen stehen sehr gut, dass die Gemeinschaftsschule Max von der Grün in Merchweiler zum Schuljahr 2013/14 in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, so SPD-Bildungssprecher Willi Kräuter

Merchweiler. Die Chancen stehen sehr gut, dass die Gemeinschaftsschule Max von der Grün in Merchweiler zum Schuljahr 2013/14 in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, so SPD-Bildungssprecher Willi Kräuter. Mit SPD-Bildungspolitikern aus dem Kreistag und der Gemeinde Merchweiler besuchte Kräuter die Gemeinschaftsschule Merchweiler, um sich über die Baufortschritte und die pädagogische Arbeit der Schule zu informieren. Stolz konnte der stellvertretende Schulleiter Frank Prianon ein vollständig renoviertes und mit zwei neuen Anbauten versehenes Haus präsentieren. Die Innenausstattung, von den Fachräumen über die Klassenräume bis hin zu Betreuungseinrichtungen ist auf dem neuesten Stand der Technik, wie es in einer Mitteilung der SPD-Fraktion heißt.Die Schule ist bereits heute im Betreuungsbereich führend im Landkreis Neunkirchen: Von 300 Schülerinnen und Schülern sind über 160 im Betreuungsbereich, etwa 100 sogar in Ganztagsklassen mit rhythmisiertem Unterricht. Und der Zuspruch steigt. Da war es nur folgerichtig, dass sich die Gesamtkonferenz mit klarer Mehrheit von 71 Prozent für die Einrichtung einer Ganztagsschule entschied. Nun muss der Schulträger Landkreis Neunkirchen den Antrag an das Bildungsministerium stellen, das bereits eine mögliche Zustimmung signalisiert hat. Denn der Antrag passt in das politische Vorhaben des neuen Bildungsministers Ulrich Commercon, in dieser Legislaturperiode jährlich fünf neue Ganztagsschulen einzurichten.

Die Gemeinschaftsschule Merchweiler hat darüber hinaus einen sehr guten Ruf, der über die Gemeinde ausstrahlt. Die Lehrkräfte zeigten sich insbesondere durch das Engagement von Max von der Grün, einem Dichter der Arbeiterbewegung, inspiriert und gaben ihrer Schule deshalb seinen Namen. Die Integration behinderter Schüler ist hier selbstverständlich. Der Autor machte sich aber auch einen Namen als Antifaschist. Die Schule misst demokratischen Werten und Umgangsformen einen hohen Stellenwert bei.

Der stellvertretende Schulleiter Prianon sieht daher trotz allgemein zurückgehender Schülerzahlen optimistisch in die Zukunft. Er weiß um die Standortvorteile seiner Schule, die durch die Umwandlung in eine Ganztagsschule ihr i-Tüpfelchen erhalten wird. red