Marienhausklinik St. Josef Kohlhof freut sich über die 1000. Geburt 2019

1000. Geburt auf dem Kohlhof : Etienne ist das 1000. Baby auf dem Kohlhof

Behutsam öffnet Schwester Sabine Verhutsdonk den Inkubator und legt den kleinen Etienne vorsichtig in die Arme seiner Mama, Christine Lutz. Diese sieht ganz glücklich zuerst ihren Sohn, dann ihren Mann Oliver an.

„Er hat schon wieder etwas an Gewicht zugelegt“, freuen sich beide über die gute Entwicklung des zarten Babys, das sich – warm eingepackt – nicht im Schlaf stören lässt.

Dabei war die Ankunft von Etienne alles andere als entspannt. Denn Ende August, sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, bekam Christine Lutz plötzlich Frühwehen. Mit dem Krankenwagen wurde die St. Wendelerin zur Marienhausklinik an den Kohlhof gebracht, wo neben einer renommierten Geburtsklinik auch eine Kinderklinik mit Neonatologie vorgehalten wird. Hier versuchte man zunächst, die Geburt hinauszuzögern. Denn je länger das Baby im Mutterleib heranwachsen kann, umso überlebensfähiger ist es. Doch Etienne hatte es besonders eilig. Am Sonntag, 1. September, musste er bei der 1000. Geburt per Kaiserschnitt entbunden werden. „Es war schon sehr aufregend und mein Mann und ich machten uns natürlich große Sorgen“, erzählt Christine Lutz rückblickend. Doch zwischenzeitlich hat sich der kleine Mann gut entwickelt. „Das haben wir nicht zuletzt der professionellen Unterstützung und intensiven Pflege des gesamten geburtshilflichen Teams zu verdanken“, ist sie sich sicher und ihr Mann nickt bestätigend. Es wird noch eine Weile dauern, bis er seine kleine Familie nach Hause holen kann, doch die Freude steht ihm ins Gesicht geschrieben.

„Die 1000. Geburt in einem Jahr ist für eine Geburtsabteilung eine magische Zahl“, meint Chefarzt Dr. Tamás Pinter stolz und gratulierte den jungen Eltern. „Diese Zahl ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Sie zeigt, dass wir als Team der Geburtshilfe eine hervorragende Arbeit leisten. Daher wollen wir auch weiterhin das Vertrauen, das die werdenden Mütter und Eltern uns entgegenbringen, bestätigen“, fügt er hinzu.

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